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Tödlicher Sorgerechtsstreit: Vater soll Auto angezündet haben, während seine kleine Tochter drin saß

Im New Yorker Stadtteil Queens ist ein dreijähriges Mädchen in einem brennenden Auto gestorben. Zeugen sahen noch, wie der Vater sich aus dem Wagen rettete und in einen Teich sprang. Später stellt sich heraus: Er hat den Wagen selbst angezündet. 

Ein Polizeiauto in den USA

Die Polizei nahm den Vater in Gewahrsam (Symbolfoto)

Es müssen schreckliche Szenen gewesen sein. Im New Yorker Stadtteil Queens haben Passanten ein brennendes Auto entdeckt. Im Wagen saß im Fond im Kindersitz ein dreijähriges Mädchen. Der Vater rettete sich in letzter Sekunde aus dem Wagen, lief brennend zu einem nahegelegenen Teich, um sich selbst zu löschen. Während er mit schweren Verbrennungen in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, kam für das Kind jede Hilfe zu spät. Später stellte sich heraus: Der Vater soll den Wagen absichtlich angezündet haben.

Wie die "New York Post" berichtet, stand der Wagen, ein Audi, am Sonntag an einer Straßenkreuzung in der Nähe eines Parks. So schnell es ging, öffneten die Feuerwehrleute die Tür und zogen das Mädchen aus dem Auto. Es wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht, doch die Ärzte konnten es nicht mehr retten. 

Vater stritt sich mit Mutter um Sorgerecht

Der 39-jährige Vater wird jetzt wahrscheinlich wegen Mordes angeklagt, heißt es. Im Inneren des Wagens soll sich ein Benzinkanister befunden haben. Ebenso soll einer in der Nähe des Autos gestanden haben. Die beiden hinteren Türen waren mit einer Kette verbunden, sodass keine von ihnen geöffnet werden konnte. Als die Rettungskräfte eintrafen, sollen die Türgriffe bereits geschmolzen gewesen sein, was es ihnen ermöglichte, die Türen zu öffnen. Offenbar wollte der Mann sich selbst und seine Tochter töten.

Wie es heißt habe er sich mit der Mutter um das Sorgerecht gestritten, durfte die Kleine nur am Wochenende sehen. Es soll erst das zweite Wochenende seit der Trennung gewesen sein, das er mit dem Mädchen alleine verbrachte.  

Sie haben suizidale Gedanken? Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 erreichbar. Auch eine Beratung über E-Mail ist möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

Für Kinder und Jugendliche steht auch die Nummer gegen Kummer von Montag bis Samstag jeweils von 14 bis 20 Uhr zur Verfügung - die Nummer lautet 116 11.

Quelle: "New York Post", "New York Times"


jek