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Von Kriminellen manipuliert: Polizei warnt vor explodierenden Automaten

In Hessen haben Unbekannte Fahrkartenautomaten der Bahn gesprengt und die Kasse geleert. Die Bundespolizei warnt davor, dass weitere Terminals manipuliert seien und jederzeit explodieren könnten.

Bundespolizei und das hessische Landeskriminalamt haben vor Explosionen an Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn gewarnt. Unbekannte Täter hätten in den vergangenen Monaten mehrfach Automaten abgedichtet, mit Gas gefüllt und zur Explosion gebracht, heißt es in einer Mitteilung. Die Bahn bestätigte die Vorfälle und verstärkte ihre Sicherheitsvorkehrungen.

Die Täter dichteten die Geräte laut den Sicherheitsbehörden ab, indem sie alle Spalten, Schlitze und Öffnungen mit Klebestreifen verschlossen. Anschließend seien die Geräte mit Gas zur Explosion gebracht worden. Eine besondere Gefahr gehe von Automaten aus, deren beabsichtigte Sprengung nicht funktioniert habe, weil "sich das explosionsfähige Gemisch in den Geräten hält und jederzeit unbeabsichtigt zur Zündung kommen kann", hieß es weiter. Wer sich in der Nähe eines solchen Automaten aufhalte, solle sich entfernen und der Polizei seine Beobachtungen melden.

Die Bahn bestätigte, es habe in den vergangenen Monaten immer wieder "Aufsprengungen von Fahrkartenautomaten" gegeben. "Obwohl die Täter keine große Summen Bargeld aufgrund der kurzen Leerungsintervalle erbeuten, scheint hier eine Gruppe Krimineller aktiv zu sein", hieß es in einer Mitteilung. "Die vom LKA geschilderte missglückte Zündung" stelle aber "einen Ausnahmefall dar". "Die Bahn hat auf die Angriffe durch ein verstärktes Sicherheitskonzept reagiert und die Bestreifung der Automaten verstärkt", teilte das Unternehmen mit.

ins/AFP / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.