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Von Piraten entführt: US-Eliteeinheit befreit zwei Geiseln in Somalia

Sie mussten über 90 Tage um ihr Leben bangen: Nun befreite ein US-Spezialkommando zwei in Somalia entführte Minenräum-Experten aus der Geiselhaft. Die Amerikanerin und der Däne sind unversehrt. Mehrere Piraten kamen bei der Aktion ums Leben.

Zwei in Somalia entführte Entwicklungshelfer sind nach dreimonatiger Geiselhaft wieder frei: Eine Spezialeinheit der US-Marine schlug am Mittwochmorgen zu und rettete die 32-jährige Amerikanerin und ihren 60-jährigen dänischen Kollegen aus den Händen von Piraten. "Die dänische Flüchtlingshilfe bestätigt, dass Jessica Buchanan und Poul Hagen Thisted heute Morgen während einer Operation in Somalia gerettet werden konnten", teilte die Organisation mit. Die beiden seien wohlauf und an einen sicheren Ort gebracht worden.

Die humanitären Helfer waren am 25. Oktober in der Stadt Galkayo rund 720 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Mogadischu von bewaffneten Männern gekidnappt und offenbar anschließend an eine Gruppe von Piraten übergeben worden. Sie hatten zuvor für die dänische Flüchtlingshilfe (DRC) an einem Minenräumprojekt gearbeitet.

Obama ist stolz auf seine Soldaten

US-Präsident Barack Obama und Verteidigungsminister Leon Panetta beglückwünschten das Sonderkommando zu seinem Erfolg. Nach Angaben des US-Senders CNN handelte es sich um Mitglieder der legendären Eliteeinheit Navy Seals, die im Mai vorigen Jahres in einer Kommandoaktion schon den Terroristenchef Osama bin Laden in Pakistan getötet hatten. "Als Oberbefehlshaber könnte ich nicht stolzer auf die Soldaten sein, die diese Mission ausgeführt haben", teilte Obama mit. Die USA würde die Entführung ihrer Bürger niemals tolerieren.

Ein Pirat sagte der Nachrichtenagentur DPA, die Navy-Kommandotruppe sei mit mindestens zwei Hubschraubern im Einsatz gewesen. "Während der Operation haben die Rettungskräfte Frau Buchanan und Herrn Thisted ausfindig gemacht und festgestellt, dass sie von neun Geiselnehmern bewacht wurden", teilten die US-Streitkräfte mit. "Alle neun Geiselnehmer wurden bei der Aktion getötet."

Piraten terrorisieren somalische Küstenregionen

Der dänische Außenminister Villy Søvndal sagte in Kopenhagen, seine Regierung sei von Washington über die Befreiung der beiden Geiseln unterrichtet worden. Die USA hätten sich wegen der schlechten Verfassung der verschleppten Amerikanerin zu der Befreiungsaktion entschlossen. Weitere Einzelheiten wollte er nicht nennen. Die dänische Flüchtlingshilfe erklärte, man sei "unglaublich erleichtert" über die geglückte Befreiung.

Die somalischen Piraten, die seit Jahren die Küstenregionen des Landes terrorisieren, gehen seit geraumer Zeit zunehmend dazu über, auf dem Land gekidnappte Geiseln zu übernehmen. Hintergrund ist, dass die Handelsschiffe, die in der Region unterwegs sind, immer besser geschützt werden. Dies hat die Erfolgsrate der Seeräuber auf hoher See deutlich verringert.

Bereits in den Wochen vor der Entführung der beiden Entwicklungshelfer waren mehrere Europäer im Nachbarland Kenia verschleppt worden. Unter anderem war eine britische Touristin auf der Insel Lamu gekidnappt und vermutlich nach Somalia gebracht worden. Eine Französin, die aus einem kenianischen Urlaubsort nach Somalia entführt wurde, starb unter ungeklärten Umständen.

Für die Entführungen wird die radikalislamische Al-Schabaab-Miliz in Somalia verantwortlich gemacht, die seit Jahren gegen die Übergangsregierung in Mogadischu kämpft. Kenianische Truppen waren wegen der Vorfälle Mitte Oktober in Somalia einmarschiert.

DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.