Vor fünf Jahren: Anschlag am Breitscheidplatz Anis Amri steuerte den Lkw in einen Weihnachtsmarkt. Die Behörden hätten ihn stoppen können

Eine Frau stellt eine Gedenkkerzen zu vielen anderen auf dem Breitscheidplatz Berlin
Vor einem Jahr: Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin
© Jörg Carstensen/ / Picture Alliance
Der Staat wusste fast alles über Anis Amri – doch niemand verhinderte das Attentat von Berlin am 19. Dezember 2016. Was ist damals schiefgegangen? 

Es scheint ein merkwürdiges Spiel gewesen zu sein, dessen Sinn im Nachhinein niemand mehr so recht versteht: Der Attentäter Anis Amri benutzte verschiedenste Namen, Geburtsdaten, Geburtsorte. Er verschleierte seine Identität.

Die Behörden nahmen die falschen Personalien brav in offizielle Dokumente auf. Auch, als sie schon lange wussten, wer der Mann wirklich ist. Sie verschleierten einfach zurück. Sogar als Anis Amri dringend abgeschoben werden sollte, erhielt er neue Papiere auf einen falschen Namen: Ahmed Almasri. 

Man wusste was er aß, trank und wo er betete


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