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Während des Super Bowls FBI befreit 16 Minderjährige aus Zuhälterring


Dem FBI ist ein Schlag gegen einen Zuhälterring gelungen. Am Rande des Super Bowls konnte es 16 Kinder aus der Gewalt von Sexhändlern befreien. 45 Verdächtige wurden festgenommen.

Aus den Händen von Sexhändlern hat die Polizei am Rande des Super Bowls bei New York 16 entführte Teenager befreit. Die Jugendlichen, darunter auch Jungen, sollten in die Prostitution gezwungen werden, berichtete die Bundespolizei FBI am Dienstag in New York. Die jüngsten waren 13 Jahre alt, die ältesten 17. Die meisten galten als vermisst.

Die Polizei nahm 45 Menschen wegen des Verdachts der Zuhälterei fest. Einige hätten zugegeben, nur wegen des Super Bowls, des Endspiels der American-Football-Meisterschaften, nach New York gekommen zu sein, um im Umfeld des Megaereignisses Frauen und Kinder zur Prostitution zu zwingen.

Es ist leicht, im Schatten eines solchen Sportereignisses die Aufmerksamkeit für diese Verbrechen zu bekommen", sagte Michael Harpster vom FBI. "Die traurige Wahrheit ist aber, dass solche Verbrechen jeden Tag im ganzen Land geschehen." Dem Zugriff in New Jersey seien Ermittlungen in vier US-Bundesstaaten vorausgegangen.

awö/DPA DPA

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