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Waffennarr verurteilt: "Pulver-Kurt" muss hinter Gitter

Er besaß eine der größten illegalen Waffen- und Sprengstoffsammlungen des Landes: Ein Rentner wurde zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Einst wurde seinetwegen ein ganzes Dorf evakuiert.

Weil er eine der größten illegalen Waffen- und Sprengstoffsammlungen in Deutschland hortete, ist ein 64-Jähriger aus der Pfalz zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Bad Kreuznach sprach den Rentner am Dienstag unter anderem wegen Verstößen gegen das Waffen- und das Sprengstoffgesetz schuldig. "Er kannte die Rechtsvorschriften ganz genau, und trotzdem hat er sich über sie hinweggesetzt", sagte der Vorsitzende Richter Bruno Kremer in der Urteilsbegründung über "Pulver-Kurt", der den Richterspruch scheinbar gefasst aufnahm.

In der Wohnung des Rentners und in einer angemieteten Scheune hatte die Polizei im vergangenen Jahr mindestens 100 Kilogramm Sprengstoff, mehrere Maschinengewehre und andere Waffen entdeckt. Die Räumung der Depots hatte für großes Aufsehen gesorgt. Unter anderem hatte das Dorf Becherbach zeitweise evakuiert werden müssen.

"Das war eine hochgefährliche Situation hier", sagte der Vorsitzende Richter Kremer. Es sei ein großer Glücksfall gewesen, dass nichts Schlimmeres passiert sei. Durch seine Mitgliedschaft im Schützenverein und im Reservistenverband habe der Angeklagte gewusst, dass er einen Großteil seiner Waffen illegal besitze. Im Laufe des Verfahrens habe er seine Taten zwar gestanden, sie aber immer wieder beschönigt. "Die ganz große Schuldeinsicht konnten wir bei dem Angeklagten nicht feststellen", betonte der Richter.

Gefängnis gehörte nie zu seiner "Lebensplanung"

Das Urteil sei "nicht vollkommen indiskutabel oder inakzeptabel", sagte Verteidiger. Er wolle sich nun mit seinem Mandanten beraten, ob sie die Entscheidung anfechten, betonte aber: "Die Chancen in einer Revision sind üblicherweise nicht die glänzendsten." Der Anwalt hatte auf eine zweijährige Bewährungsstrafe plädiert, die Staatsanwaltschaft hatte vier Jahre Haft gefordert. Wann sein Mandant die Strafe antreten muss, ist laut Verteidiger noch unklar. Es sei dann auch die Frage, ob man versuche, eine Freigangssituation zu erreichen.

Bei der Urteilsverkündung wirkte der Angeklagte gefasst. Mit gefalteten Händen und gesenktem Kopf saß er neben seinem Anwalt auf der Anklagebank. Am vergangenen Mittwoch war der Mann kurz vor der Urteilsverkündung mit Kreislaufproblemen in ein Krankenhaus gebracht worden. "Das hat nie zu meiner Lebensplanung gehört, dass ich mal ins Gefängnis muss", hatte der Rentner gesagt.

Nach den Worten seines Anwalts beginnt der 64-Jährige, seine Begeisterung für Waffen inzwischen zu hinterfragen. Er habe "schlagartig kein Interesse mehr an Schützenverein und dergleichen", sagte der Verteidiger nach der Verhandlung.

mlr/DPA / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(