Waldorf-Astoria New York Schießerei löst Panik in Luxushotel aus


Wilde Schießerei im New Yorker Luxushotels Waldorf-Astoria: Ein 20-jähriger Mann hat versucht, einen Juwelierladen auszurauben. Als Wachmänner ihn aufhalten wollten, kam es in der belebten Lobby zum Schusswechsel.

Chaotische Szenen im berühmten Waldorf Astoria: Ein maskierter Juwelendieb hat Gäste und Personal des New Yorker Luxushotels am Samstagabend in Panik versetzt. Der Mann stürmte mit gezogener Pistole in ein Juweliergeschäft gleich neben der feudalen Eingangshalle des Spitzenhotels und zertrümmerte mehrere Schaukästen mit dem Knauf seiner Waffe, berichtete die "New York Times" am Sonntag. Als sich ihm ein Sicherheitsbeamter in Zivil in den Weg stellte, schoss er wild um sich und traf den 54-Jährigen in die Brust.

Derweil suchten die Menschen in der Lobby Schutz hinter Plüschsesseln, Marmorsäulen und gewaltigen Blumenarrangements. "Es war ein einziges Chaos", schilderte ein Polizist den Überfall. "Es klang wie eine Bombe", sagte Hotelgast Christine Cataldo, die sich in der Auslage des Juweliergeschäfts Verlobungsringe anschaute. "Wie eine große Bombe. Und dann liefen alle davon." Ein mutiger Verkäufer im Juwelierladen ließ sich von dem Durcheinander jedoch nicht irritieren, überwältigte den Dieb und hielt ihn so lange fest, bis dieser von der Polizei in Handschellen gelegt werden konnte.

Das Waldorf Astoria gilt als New Yorks erste Hoteladresse. In dem 1931 erbauten eleganten Art-Deco-Palast steigen Staats- und Regierungschefs aus aller Welt während der Generaldebatte bei den Vereinten Nationen ab. Außer Politikern, Diplomaten und hochrangigen Geistlichen beherbergt es oft Hollywoodstars und Promis aller Art.

DPA/AP AP DPA

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