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Notruf Was ist der Unterschied zwischen 110 und 112?

Wenn man sich über zu laute Nachbarn ärgert, würde man am liebsten jedes Mal die Polizei rufen. Aber darf man das überhaupt?  Schreie dringen aus Haus, braucht jemand Hilfe? Ein Auto ist nicht verschlossen – hat es jemand vergessen oder wurde er gar entführt? Paranoid will schließlich keiner wirken. Während die einen noch nie einen Notruf getätigt haben, rufen andere beinah täglich bei der Polizei an, um ihren Kummer loszuwerden. Das Bewusstsein und die Sensibilität sind verloren gegangen - das Beurteilen der Sachlage ist subjektiv. Pro Stunde gehen 150 Anrufe bei der 110 ein - rund ein Drittel davon unnötig. Viele sind sich unsicher und zögern eventuell, den Kontakt zur Polizei herzustellen. 
Notruf der Polizei: 110
Immer dann, wenn sich eine Notsituation anbahnt, Sie sich bedroht fühlen oder eine Gefahrensituation für Sie oder andere aufgekommen ist.
Rettungsdienst und Feuerwehr: 112
bei schweren Unfällen oder Körperverletzungen und Bränden. Wenn unmittelbare Hilfe geleistet werden muss.  
Die Nummern sind 24/7 zu erreichen.Wer den Notruf missbraucht, wird zivilrechtlich bestraft.
Nicht anrufen dürfen Sie: für eine Eheberatung, Taxi, Service-Fragen, um Kummer oder Beschwerden loszuwerden. 
 
Was sagt man beim Anruf?
 -Was genau ist passiert
- Ihren Namen
-Den Ort des Geschehens möglichst genau beschreiben
-Gibt es Verletzte?
-Kurz gesagt: was, wann, wo?
 
Bleiben Sie dabei ruhig und warten Sie bis das Gespräch vom Notdienst beendet wird – legen Sie nicht einfach auf.Im Zweifel gilt: Immer lieber ein mal mehr den Notruf wählen, als zu spät oder überhaupt nicht zu handeln.
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Wenn man sich über zu laute Nachbarn ärgert, würde man am liebsten jedes Mal die Polizei rufen. Aber darf man das überhaupt? Wissen Sie, wann Sie den Notruf wählen sollten und wann es ein unnötiger Anruf ist? Das Video klärt auf. 

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