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Washington: Todesschüsse auf offener Straße

Bei einer Schießerei in Washington sind vier Menschen getötet und fünf verletzt worden. Die Schüsse wurden aus einem fahrenden Auto abgegeben - ein Augenzeuge verglich den Angriff mit Szenen aus dem Vietnam-Krieg.

Bei einer der heftigsten Schießereien in der US-Hauptstadt Washington seit 15 Jahren sind vier Menschen getötet und fünf weitere verletzt worden. Nach dem Tod von drei Menschen bei dem Angriff auf eine Menge in einem ärmlichen Stadtviertel sei in der Nacht zu Mittwoch ein weiteres Opfer seinen Verletzungen erlegen, berichtete der Lokalsender Fox 5 news.

Ein Bewaffneter habe am Dienstagabend (Ortszeit) von einem fahrenden Auto aus wahllos in eine Menge geschossen, die vor einem Wohnblock versammelt gewesen sei, zitierte die "Washington Post" Polizeichefin Cathy Lanier. Bei der Gewalttat in einem der ärmsten Viertel Washingtons handele es sich um eine der schlimmsten Schießereien in Washington in den vergangenen 15 Jahren. Ein Augenzeuge verglich den Angriff mit Szenen aus dem Vietnamkrieg. "Alles, was ich gesehen habe, waren zu Boden sinkende Körper", sagte er. "Es war Vietnam."

Als die Polizei die Verdächtigen in dem Auto verfolgt habe, sei ein Kalaschnikow-Gewehr aus dem Auto geworfen worden, berichteten US-Fernsehsender. Die Verfolgungsjagd habe durch Washington bis in den benachbarten Bundesstaat Maryland geführt. Dabei seien fünf Polizisten leicht verletzt worden. Polizeichefin Lanier erklärte laut "Washington Post", drei Verdächtige seien festgenommen worden. Sie seien jedoch zunächst nicht offiziell beschuldigt worden. Zum möglichen Tatmotiv wurden keine Angaben gemacht.

Washington war früher die US-Stadt mit der höchsten Mordrate. Ihre Zahl sank jedoch in den vergangenen Jahren. Die Polizei zählte laut "Washington Post" vergangenes Jahr 143 Morde in der US-Hauptstadt. Dies war der niedrigste Wert seit 1966.

AFP / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.