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Wenn Eltern ihre Kinder töten: Immer mehr Familiendramen in Deutschland

Nach dem Fund zweier toter Mädchen, verdächtigt die Polizei die Mutter. Ein Familiendrama wie das in Aschaffenburg ist kein Einzelfall. Im vergangen Jahr stieg die Zahl getöter Kinder in Deutschland.

Immer wieder kommt es vor, dass Eltern ihre eigenen Kinder töten. Einige spektakuläre Fälle:

April 2012

Eine 20 Jahre alte Frau erstickt im brandenburgischen Erkner ihre vierjährige Tochter mit einem Kissen. Die Mutter leidet an wahnhaften Vorstellungen und war zum Tatzeitpunkt vermutlich schuldunfähig.

November 2012

Ein Vater tötet im westfälischen Lengerich seine zwei Kinder mit einem Messer. Anschließend wirft sich der 34-Jährige vor einen Zug. Die Tat gestand er zuvor seinem Vater per SMS.

Juni 2012

Weil seine Frau sich von ihm trennen will, rastet ein 37 Jahre alter Mann im niedersächsischen Ilsede aus: Er schneidet seinen vier Kindern die Kehle durch. Die drei Jungs im Alter von fünf bis neun Jahren schliefen zur Tatzeit, seine zwölfjährige Tochter aber war wach. Er wird zu 15 Jahren Haft wegen Mordes verurteilt. Die Ehefrau erfährt vom Tod ihrer Kinder durch eine SMS des Vaters.

Januar 2012

Ein Familienvater tötet in Langenfeld bei Düsseldorf seine Frau und die beiden Kinder. Der Sohn war fünf Jahre alt, die Tochter neun Monate. Dann legt er in der Wohnung Feuer und stirbt.

August 2011

Die Polizei findet in einem ausgebrannten Auto die verkohlten Leichen von zwei dänischen Mädchen im Alter von neun und zehn Jahren. Die Obduktion ergibt, dass sie bei lebendigem Leib verbrannten. Der Vater wird verhaftet. Als Motiv werden familiäre Streitigkeiten um das Sorgerecht vermutet. Der Däne wird wegen zweifachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.

Februar 2011

Nach einem Hausbrand in Rückeroth im Westerwald werden vier Tote gefunden. Die Obduktion ergibt, dass die 44 Jahre alte Mutter sowie die 14-jährige Tochter und der zehnjährige Sohn getötet wurden. Der 53-jährige Vater brachte seine Familie um, bevor er das Haus ansteckte und selbst umkam.

Januar 2008

Ein 44 Jahre alter Mann aus Lauda-Königshofen in Baden-Württemberg erschießt seine 42-jährige Frau sowie die neunjährige Tochter und den 15 Jahre alten Sohn. Anschließend nimmt er sich das Leben. Grund soll eine psychische Erkrankung sein.

April 2005

Ein 41-Jähriger löscht vor seinem Selbstmord im südbadischen Rheinfelden seine Familie aus. Er erschießt seine 30 Jahre alte Ehefrau, die vier und sieben Jahre alten Kinder sowie seine 74 und 79 Jahre alten Eltern. Die Frau war mit den Kindern ausgezogen und wollte die Scheidung.

jat/DPA / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?