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Wirbelsturm: Hurrikan "Sandy" erreicht den US-Wahlkampf

Während sich die Bewohner der Ostküsten-Metropolen für den Monstersturm wappnen, sagten Präsident Obama und Herausforderer Romney Auftritte ab. Mehrere Bundesstaaten riefen den Notstand aus.

Mitten im Endspurt des US-Wahlkampfs wappnen sich Ostküsten-Metropolen wie New York und Washington für einen der schwersten Wirbelstürme seit Jahrzehnten. Der von den Amerikanern als "Monstersturm" gefürchtete Hurrikan "Sandy" bedroht nicht nur die Bevölkerung, sondern wirbelt auch den Wahlkampf von Präsident Barack Obama und seinem Herausforderer Mitt Romney durcheinander. Obama verzichtet auf Kundgebungen in Virginia und Colorado und kündigte an, sich in der Hauptstadt dem Krisenmanagement zu widmen. Auch Romney sagte zehn Tage vor der Wahl einen Auftritt in dem von "Sandy" bedrohten Virginia ab. Ab Montagabend könnte der Sturm dem gesamten östlichen Drittel der USA Starkregen und Schnee bringen sowie Überschwemmungen und Stromausfälle auslösen.

Der schon jetzt wegen seiner enormen Ausbreitung als historisch eingestufte Wirbelsturm nahm nach seinem desaströsen Zug durch die Karibik Kurs auf die Ostküste - einer der am dichtesten besiedelten Regionen der USA. Die Behörden forderten die Bevölkerung auf, sich mit Lebensmittelvorräten, Trinkwasser und Batterien einzudecken. Mehrere Bundesstaaten riefen den Notstand aus.

Hochbetrieb in den Wahllokalen

"Der Präsident wird regelmäßig über den Sturm und die Vorbereitungen informiert", teilte das Präsidialamt mit. Obama sagte eine für Montag geplante Kundgebung in Virginia ab, zu der auch sein Vor-Vorgänger und populärer Parteifreund Bill Clinton erwartet wurde. In den USA wird am 6. November abgestimmt, doch viele Wähler nutzen die Möglichkeit zur vorzeitigen Stimmabgabe. In Maryland und Virginia herrschte in den Wahllokalen Hochbetrieb, weil die Bürger noch vor drohenden Stromausfällen für ihren Kandidaten votieren wollten.

Mit den Absagen in Virginia und Colorado Anfang der Woche muss Obama auf Kundgebungen in zwei Bundesstaaten verzichten, die wegen ihrer hohen Anzahl an Wechselwählern als besonders wichtig für das knappe Rennen ums Weiße Haus gelten. Allerdings versucht er damit auch Kritik zu vermeiden, dass er seiner Wiederwahl eine höhere Bedeutung zumesse als dem Schutz der Bevölkerung vor dem Sturm. Dem ehemaligen republikanischen US-Präsidenten George W. Bush hatte 2005 dessen von vielen Amerikanern als unzureichend empfundene Krisenmanagement beim Wirbelsturm "Katrina" heftige Kritik eingebracht.

"Sandy" noch gefährlicher als "Irene"

Obamas republikanischer Herausforderer Romney sagte eine für Sonntag geplante Wahlkampfveranstaltung in Virginia ab, wo dann erste Auswirkungen von "Sandy" erwartet wurden. Im Verlauf des Tages befand sich der gefürchtete Sturm rund 420 Kilometer süd-südöstlich von Cape Hatteras in North Carolina und erreichte Windgeschwindigkeiten von 120 Kilometern pro Stunde. Die Wetterdienste sagten voraus, dass "Sandy" sich zunächst parallel zur US-Küste nordwärts bewegen und dann scharf nach Westen in Richtung Festland abdrehen werde. Montagnacht dürfte "Sandy" zwischen Delaware und New York die US-Küste erreichen, doch die Meteorologen sind sich über den genauen Ort nicht einig.

Viele Experten warnen jedoch einmütig, dass "Sandy" deutlich größere Schäden anrichten könnte als "Irene" im vergangenen Jahr. Dieser Sturm hatte im Nordosten der USA bereits für Milliardenschäden gesorgt. "Sandy" fielen in der Karibik mindestens 66 Menschen zum Opfer. Der Sturm ist nicht so sehr wegen seiner Windgeschwindigkeit gefürchtet, sondern wegen seiner enormen Fläche und seines besonderen Charakters: Er ist eine Mischung aus Wintersturm mit arktischer Kaltluft und einem typischen Tropensturm. Aus dieser Kombination, so fürchten Experten, könnte ein besonders schwerer Sturm mit katastrophalen Folgen entstehen. Wegen dieses Ausmaßes und der zeitlichen Nähe zu Halloween am Mittwoch wird "Sandy" in den USA auch "Monstersturm" genannt.

Auch der Flugverkehr beeinträchtigt

In New York erwogen die Behörden, den öffentlichen Nahverkehr einzustellen. Sie fürchten wegen starker Winde und Überschwemmungen zu hohe Risiken für den Bus- und U-Bahnbetrieb. Die New Yorker Börsen feilten an Notfallplänen, um den Handel aufrechterhalten zu können. Auch der Flugverkehr dürfte durch "Sandy" beeinträchtigt werden. Am Sonntag hielt zudem eine Tsunami-Warnung für den Bundessstaat Hawaii die USA in Atem, die nach einem schweren Beben vor der Pazifikküste Kanadas ausgegeben wurde.

ins/Reuters / Reuters
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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