HOME

Mutter soll ihr Baby getötet und zwei Jahre lang zu Hause eingefroren haben

Eine 40-jährige Mutter wird beschuldigt, ihr Baby im Januar 2015 getötet und dann zwei Jahre lang zu Hause eingefroren zu haben. Die Leiche des Kindes wurde im März in einem Waldstück entdeckt. Gegen die Mutter wurde Haftbefehl erlassen.

Mutter soll ihr getötetes Baby zwei Jahre lang zuhause eingefroren haben

Nach dem Fund einer Babyleiche im März 2017 durchsuchen Polizisten ein Waldstück neben einem Sportplatz in Wittenburg (Mecklenburg-Vorpommern). 

Eine 40-jährige Frau aus Mecklenburg-Vorpommern hat offenbar im Januar 2015 ihr Baby getötet und zwei Jahre lang zuhause eingefroren. Gegen die Frau aus Wittenburg im Landkreis Ludwigslust-Parchim sei wegen des Verdachts auf Totschlag Haftbefehl erlassen worden, teilte die Schweriner Staatsanwaltschaft am Sonntag mit. Spaziergänger hatten die gefrorene Leiche des Kindes Anfang März in einem Waldstück gefunden. Dort war sie von der Mutter kurz zuvor abgelegt worden.

Mutter äußert sich nicht zu den Tatvorwürfen

Die Beschuldigte habe eingeräumt, das Kind allein zur Welt gebracht zu haben, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft der Nachrichtenagentur AFP. Zu den Tatvorwürfen habe sie sich bislang nicht geäußert. Nach den bisherigen Ermittlungen wurde das kleine Mädchen unmittelbar nach seiner Geburt getötet. Auf welche Weise das Kind zu Tode kam, steht laut Staatsanwaltschaft noch nicht fest.

Großfamilie auf einen Schlag: Paar blieb 17 Jahre lang kinderlos - dann kamen Sechslinge
Können ihr Glück kaum fassen: Ajibola (rechts) und ihr Mann Adeboye Taiwo aus Nigeria versuchten 17 Jahre lang, ein Kind zu bekommen. Dann wurde Ajibola doch noch schwanger - und erwartete sechs Babys auf einen Streich. Medienberichten zufolge brachte eine Hilfsorganisation die werdende Mutter für die Entbindung in die USA.

Können ihr Glück kaum fassen: Ajibola (rechts) und ihr Mann Adeboye Taiwo aus Nigeria versuchten 17 Jahre lang, ein Kind zu bekommen. Dann wurde Ajibola doch noch schwanger - und erwartete sechs Babys auf einen Streich. Medienberichten zufolge brachte eine Hilfsorganisation die werdende Mutter für die Entbindung in die USA.


Um die Mutter des Leichnams zu finden, hatte die Kriminalpolizei in der Region um Wittenburg im April 1700 Frauen im Alter zwischen 15 und 45 Jahren aufgefordert, eine Speichelprobe für einen DNA-Test abzugeben. Die Verdächtige war dieser Aufforderung bislang nicht gefolgt. Auf die Spur der mutmaßlichen Täterin kamen die Ermittler durch DNA-Spuren, die der Vater des toten Kindes auf einer Decke hinterlassen hatte.


Wittenburg: Kind wurde im Wald abgelegt

Die Mutter hatte die Babyleiche in diese Decke eingewickelt, bevor sie das tote Kind im Wald ablegte. Die DNA des Vaters war in einer Datenbank abgelegt, auf die die Ermittler Zugriff hatten. Der Vater hat allerdings nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei von der Geburt des Kindes nichts gewusst.

Eine Frau stillt ihr Baby
kg / AFP