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Würzburg: Betrunkener schießt mit Luftgewehr auf Kind

Ein betrunkener Mann hat in Würzburg mit einem Luftgewehr auf einen neun Jahre alten Jungen geschossen. Der Schüler erlitt am Sonntag eine Verletzung an der linken Hand, konnte aber nach kurzer Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen, wie das Polizeipräsidium Unterfranken am Montag mitteilte.

Ein betrunkener Mann hat in Würzburg mit einem Luftgewehr auf einen neun Jahre alten Jungen geschossen. Der Schüler erlitt am Sonntag eine Verletzung an der linken Hand, konnte aber nach kurzer Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen, wie das Polizeipräsidium Unterfranken am Montag mitteilte.

Gegen den 31-jährigen Mann werde wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Er schweige zu den Vorwürfen. Aufgrund von Zeugenaussagen sei er kurz nach dem Schuss in einer Wohnung festgenommen worden. Im Wohnzimmerschrank fanden die Beamten die Verpackungen eines Luftgewehrs und eines Zielfernrohrs gefunden, die Waffe selbst aber nicht. Der Tatverdächtige habe zwei Promille Alkohol im Blut gehabt. Das Verhör müsse wiederholt werden, wenn der Mann nüchtern sei, sagte Polizeisprecher Karl-Heinz Schmitt.

AP / AP
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?