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Bayern: Neunjähriger erkennt Vergewaltiger auf der Straße wieder

Die bayerische Polizei hat einen mutmaßlichen Vergewaltiger festgenommen, nachdem sein neunjähriges Opfer ihn auf der Straße wiedererkannt hatte. Der Verdächtige befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Junge am Fenster

Der neunjährige Junge begegnete seinem Vergewaltiger in der Stadt wieder (Symbolbild)

Getty Images

In der bayerischen Stadt Zeil am Main befindet sich ein Mann in Untersuchungshaft, weil er unter dem Verdacht des sexuellen Missbrauchs und der Vergewaltigung steht. Der mutmaßliche Täter wurde von seinem Opfer, einem neunjährigen Jungen, auf der Straße wieder erkannt. So konnte er von der Polizei schon einen Tag, nachdem die Mutter Anzeige erstattet hatte, gefasst werden.

Im Polizeibericht heißt es, der 25-Jährige habe den Neunjährigen schon im Januar angesprochen. Es kam, nach Angaben des Jungen gegenüber seiner Mutter, in zwei Fällen zu sexuellen Handlungen zwischen dem Mann und dem Kind. Der Neunjährige vertraute sich seiner Mutter erst Wochen später an, die diesen Fall dann direkt der Polizei meldete.

Am nächsten Tag  begegnete der Junge seinem Peiniger zufällig in der Stadt und erkannte ihn wieder. Daraufhin alarmierte die Mutter direkt eine Polizeistreife, die den mutmaßlichen Täter noch am selben Tag fasste. Der mutmaßliche Vergewaltiger wurde vorläufig festgenommen.

25-jähriger mutmaßlicher Vergewaltiger schon vorbestraft

Die Kriminalpolizei Schweinfurt und die Staatsanwaltschaft Bamberg übernahmen die Ermittlungen. Die Behörden teilten mit, dass der Verdächtige bereits 2013 wegen sexuellen Missbrauchs und Vergewaltigung eines Jugendlichen zu einer Jugendstrafe verurteilt worden war.

Der Tatverdächtige hat sich zu den Vorwürfen noch nicht geäußert und befindet sich momentan in Untersuchungshaft.

Quellen: "Polizei Unterfranken"

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lber
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?