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Zugriff in Hamburg: Schwerverbrecher Wolf gefasst

Er zählte zu den meistgesuchten Gewaltverbrechern Deutschlands, nun ist er gefasst: Thomas Wolf ist der Polizei in Hamburg ins Netz gegangen. Der 56-Jährige hatte zuletzt eine Bankiersfrau entführt und ein Millionenlösegeld erpresst. Nach einem Tipp erfolgte nun der Zugriff auf der Reeperbahn.

Nach einer Großfahndung in ganz Deutschland ist der mutmaßliche Millionenerpresser Thomas Wolf am Donnerstagabend auf der Hamburger Reeperbahn festgenommen worden. Der 56-Jährige ließ sich widerstandslos von Zielfahndern auf der Vergnügungsmeile abführen, wie die Polizei mitteilte. An dem Einsatz war auch ein Mobiles Einsatzkommando beteiligt.

Wolf ist einer der meistgesuchten Gewaltverbrecher in Deutschland und wurde mit internationalem Haftbefehl gesucht. "Es gab einen Hinweis", sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten konnten ihn gegen 18.30 Uhr vor einem Lokal im Stadtteil St. Pauli festnehmen. Den Angaben zufolge wollte Wolf zunächst nicht sagen, ob er der Gesuchte ist. Der Nachweis gelang schließlich mit Hilfe des Bundeskriminalamtes. Von wem der Tipp kam, der zur Festnahme führte, wollte der Polizeisprecher nicht sagen. Wolf soll wahrscheinlich nach Frankfurt am Main überstellt werden.

In Hessen wird Wolf gesucht, weil er nach Erkenntnissen der Ermittler am 27. März in Wiesbaden die Frau eines Bankiers verschleppte und 1,8 Millionen Euro Lösegeld erpresste. Er flüchtete in einem Mietauto. Für Hinweise zu dieser Tat war eine Belohnung bis zu 100.000 Euro ausgesetzt. Anfang Mai war er nur knapp einer Festnahme in Niedersachsen entgangen.

Anfang 2000 war Wolf in Nordrhein-Westfalen von einem Hafturlaub nicht mehr zur Justizvollzugsanstalt Moers/Kapellen zurückgekehrt, wo er eine 21-jährige Haftstrafe absitzen sollte. Er lebte neun Jahre unter falschem Namen unauffällig mit seiner ahnungslosen Lebensgefährtin in Frankfurt, wo er sich als Niederländer David van Dijk ausgab. Seinen Lebensunterhalt bestritt er von der Beute eines Bankraubs in Hamburg, den er im April 2000 beging. Auch in anderen europäischen Ländern soll er Verbrechen verübt haben. Der 56-Jährige, der beim BKA auf der Liste der meistgesuchten Verbrecher stand, ist gebürtiger Düsseldorfer, spricht fließend Englisch und gab sich gelegentlich als Engländer oder Ire und als Skandinavier aus.

AP/AFP/DPA / AP / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.