HOME

Zwei Bremer Polizisten verletzt: Gefährliche Personenkontrolle

Gewaltvoller Angriff auf Bremer Polizisten: Zwei Beamte in Zivil wurden am Wochenende bei einer Personenkontrolle von einer sechsköpfigen Gruppe attackiert und dabei verletzt. Drei der mutmaßlichen Täter sind inzwischen gefasst.

Eine Gruppe von sechs Männern und Frauen hat in der Nacht zum Sonntag in Bremen zwei Polizisten angegriffen und dabei verletzt. Die beiden Beamten waren in Zivil unterwegs, als sie während einer Personenkontrolle attackiert wurden, teilte ein Sprecher der Polizei mit.

Die sechs Verdächtigen hatten die Polizisten angeblich angepöbelt und reagierten anscheinend aggressiv auf die Personenkontrolle. Ein 38 Jahre alter Polizist wurde zu Boden gestoßen und gegen Kopf sowie Brust getreten. Er verletzte sich schwer, wurde nach seiner Behandlung am Sonntagnachmittag aber wieder aus der Klinik entlassen. Sein 56 Jahre alter Kollege wurde durch Schläge leicht verletzt. Die Angreifer, zwei Frauen und vier Männer im Alter zwischen 19 und 25 Jahren, flüchteten nach dem Angriff gemeinsam.

Drei Verdächtige wurden vorläufig festgenommen, die anderen mutmaßlichen Täter sind inzwischen namentlich bekannt. Gegen sie wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Ein 23-jähriger Verdächtiger soll bereits wieder entlassen worden sein, wie der Weser Kurier berichtet. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.

vim/DPA / DPA
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?