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Zwickauer Zelle: Zschäpe wollte nicht ins Ausland fliehen

Das Neonazi-Trio aus Zwickau wollte sich offenbar schon vor zehn Jahren ins Ausland absetzen, um der Verfolgung durch Ermittler zu entgehen. Letztlich scheiterte die Flucht aber an der Heimatliebe Beate Zschäpes.

Das Zwickauer Neonazi-Trio hatte einem Zeitungsbericht zufolge vor gut zehn Jahren eine Flucht nach Südafrika ins Auge gefasst. Das Vorhaben sei jedoch am Widerstand von Beate Zschäpe gescheitert, die ihre Komplizen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos nicht habe begleiten wollen, berichtete die Zeitung "Die Welt" unter Berufung auf Ermittlerkreise und ein Papier der Verfassungsschutzbehörden. Zschäpe habe nach Angaben eines Ermittlers nicht aus Deutschland weggewollt.

Entsprechende Erkenntnisse finden sich laut "Welt" auch in einer geheimen Dokumentation, in der die Verfassungsschutzämter von Bund und Ländern ihr Wissen über die Terrorzelle zusammengetragen hätten. Das 24-seitige Papier enthalte die Aussage eines V-Manns aus der rechten Szene, der im April 2001 über Unterbringungsmöglichkeiten in Südafrika berichtet habe. "Während Böhnhardt und Mundlos mit dem Ziel einverstanden seien und dies auch als Daueraufenthaltsort anstrebten, beabsichtige Zschäpe, die nicht ins Ausland wolle, sich nach der Abreise der beiden den Behörden zu stellen", zitiert die Zeitung aus der ihr vorliegenden Dokumentation.

Wie "Die Welt" weiter schreibt, sind Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe offenbar zu keinem Zeitpunkt ins Ausland gegangen, um sich der Verfolgung zu entziehen. Längere Aufenthalte in Bulgarien, Tschechien, Ungarn oder Belgien, über die immer wieder spekuliert wurde, halten die Ermittler inzwischen für nahezu ausgeschlossen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Rechtsextremisten von 1998 bis 2011 ununterbrochen über Wohnungen in Sachsen verfügten.

mlr/DPA / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?