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Schleswig-Holstein: Zwischenlager Brunsbüttel darf keinen Atommüll lagern

Aufhebung bestätigt: Das Zwischenlager Brunsbüttel hat keine Betriebserlaubnis für hoch radioaktive Abfälle. Der dort lagernde Atommüll soll trotzdem nicht weggeräumt werden.

Das atomare Zwischenlager (vorne) am Kernkraftwerk (l hinten) in Brunsbüttel

Das atomare Zwischenlager (vorne) am Kernkraftwerk (l hinten) in Brunsbüttel

Das Atommüll-Zwischenlager im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel hat nach einem Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts keine Betriebserlaubnis für die Lagerung hoch radioaktiver Abfälle. Das teilte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) in Berlin mit. Das Gericht in Leipzig bestätigte die Aufhebung der Genehmigung durch das Oberverwaltungsgericht Schleswig vom Juni 2013.

Hendricks betonte, beide Gerichte hätten sich zur Frage der tatsächlichen Sicherheit etwa gegen Terrorangriffe nicht geäußert. Vielmehr seien Mängel im Genehmigungsverfahren beanstandet worden. Damit der dort lagernde Atommüll nun nicht weggeräumt werden muss, kündigte Hendricks ein rasches neues Genehmigungsverfahren an.

and/DPA / DPA