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Zwölf Jahre Haft und Einweisung: Mörder vom Maschsee muss in die Psychiatrie

Es war ein Verbrechen von unfassbarer Brutalität: Ein Drogenkranker mit Gewaltfantasien tötete eine Prostituierte, zerstückelte sein Opfer und warf die Teile in den Maschsee. Nun wurde er verurteilt.

Der Mörder einer 44 Jahre alten Prostituierten muss auf unbestimmte Zeit in die Psychiatrie. Im Prozess um den Maschseemord hat das Landgericht Hannover den 25-Jährigen außerdem zu einer zwölfjährigen Haftstrafe verurteilt. Der von Gewaltfantasien getriebene Drogenkranke hat nach Überzeugung der Richter die Frau aus Ibbenbüren in Nordrhein-Westfalen in seiner Wohnung erstochen. Danach zerstückelte er sein Opfer und warf es in den See. Auslöser soll gewesen sein, dass die 44-Jährige sich über seine rechtsradikalen Ansichten lustig gemacht hat.

Der Angeklagte habe aus Mordlust getötet, sagte der Vorsitzende Richter am Mittwoch in der Begründung des Urteils wegen Mordes. Das Gericht stufte den 25-Jährigen aufgrund seiner schweren Persönlichkeitsstörung sowie seines Alkohol- und Drogenmissbrauchs als erheblich vermindert schuldfähig ein. Deshalb verhängte es keine lebenslange Haftstrafe.

Freundin sagte gegen Angeklagten aus

Der junge Mann hatte in der Verhandlung das Verbrechen bestritten und seine Freundin als Täterin dargestellt. Die 37-Jährige beschuldigte als Zeugin jedoch den Angeklagten und sagte aus, unter Zwang bei der Beseitigung der Toten geholfen zu haben. Die Gewaltfantasien machten den 25-Jährigen zu einer tickenden Zeitbombe, betonte sie. Für die Tatzeit selber hat sie ein Alibi.

Die Staatsanwaltschaft hatte in ihrem Plädoyer am Montag eine lebenslange Haftstrafe gefordert. Der Verteidiger dagegen plädierte auf Freispruch aus Mangel an Beweisen oder wollte für den Fall einer Verurteilung das Geschehen als Totschlag gewertet wissen.

Offenbar ein Breivik-Bewunderer

Im Prozess um das aufsehenerregende Verbrechen hatte ein psychiatrischer Sachverständiger dem Angeklagten eine schwere Persönlichkeitsstörung attestiert und von einem hohen Rückfallrisiko gesprochen. Er sei von Gewalt- und Tötungsfantasien besessen gewesen, die plötzlich zum Ausbruch gekommen seien. Der junge Mann habe sich seit langem gedemütigt gefühlt und dann impulsiv zu der Tat entschlossen.

Weitere extreme Gewalttaten seien jederzeit denkbar, sagte der Psychiater. In der Wohnung des Mannes hatten die Fahnder neben Messern und einer Armbrust auch ein Foto des norwegischen Mörders Anders Breivik gefunden.

dho/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.