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Südafrika: Nur der Kopf blieb übrig: Löwen fressen mutmaßlichen Wilderer auf

In der Nähe des Krüger-Nationalparks wurde ein mutmaßlicher Wilderer von Löwen getötet und aufgefressen. Übrig soll nur der Kopf des Mannes geblieben sein. 

Löwen im südafrikanischen Madikwe Park

Löwen im südafrikanischen Madikwe Park (Symbolbild)

DPA / AP

Ein Rudel Löwen hat in Südafrika in der Nähe des bei Touristen beliebten Krüger-Nationalparks einen mutmaßlichen Wilderer zerfleischt. Von dem Mann sei fast nichts übrig geblieben, sagte Polizeisprecher Moatshe Ngoepe.

Anhand von Fußspuren geht die Polizei davon aus, dass sich am Freitagabend drei mutmaßliche Wilderer Zugang zu einem eingezäunten privaten Wildreservat nahe der Stadt Hoedspruit in der Provinz Limpopo verschafft hatten. "Einer von ihnen wurde von den Löwen erwischt", sagte Ngoepe.

Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe bei Identifizierung

Neben den Überresten des Mannes wurden demnach am Samstagmorgen auch ein Jagdgewehr und Munition gefunden. Die Polizei bittet Anwohner des Gebiets im Nordosten des Landes um Mithilfe bei der Identifizierung des Opfers.

An den Grenzen zum Krüger-Nationalpark gibt es mehrere, zumeist sehr luxuriöse, private Wildreservate. Der Polizeisprecher wollte unter Berufung auf die laufenden Ermittlungen nicht mitteilen, welches Reservat betroffen war. 

Krüger-Nationalpark: Zebra entkommt Löwen in letzter Sekunde
ky/DPA
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?