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Florida: Totgeglaubte Katze taucht nach 14 Jahren wieder auf

Vor 14 Jahren verschwand Kater T2, jetzt tauchte er wieder auf. Dass sich Tier und Besitzer wiederfanden, klingt nach einem Wunder. Der wahre Grund war aber moderne Technik.

Eine orangefarbene Katze schläft auf einer Mauer

Katzen gehen gerne auf Wanderschaft – mitunter kehren sie dann länger nicht mehr zurück (Symbolbild)

Getty Images

Eigentlich hatte Perry Martin die Hoffnung längst aufgegeben. Der Rentner hatte sich damit abgefunden, dass er seinen Kater Thomas Jr., die er stets T2 nannte, nie mehr wiedersehen würde. 2002 hatte er T2 adoptiert, 2004 ging das Tier während eines Hurrikans in Florida verloren. Perry Martin glaubte, seine Kater wäre tot.

Dann, so berichtet das US-Newsportal "tcpalm.com", kam vor wenigen Tag der Anruf von einem Tierarzt. "Was würdest du tun, wenn wir dir sagen, dass T2 lebt?", fragte der Arzt. Und Perry Martin sagte: "Ich würde euch wahrscheinlich sagen, dass ihr verrückt seid." Dann berichtete der Tierarzt ihm von einem Kater, den er behandelte – und dass es sich bei diesem um den totgeglaubten T2 handele. Nach 14 Jahren waren Kater und Besitzer wie durch ein Wunder wieder vereint.

Ein Mikrochip klärte die Identität des Katers

Der orangefarbene T2 war offenbar all die Jahre auf der Straße herumgestreunt, bis ihn zunächst eine Familie aufgenommen und dann zum Arzt gebracht hatte. "Er wurde auf der Straße gefunden und hierhergebracht", erzählte Sarah Fisher von der "Humane Society of the Treasure Coast" dem Fernsehsender WPTV, "er hatte Flöhe und war ganz mager." 

Dank eines Microchips, den das Tier implantiert hatte, konnte die Identität des Katers zweifelsfrei festgestellt und sein Besitzer ermittelt werden. Martin hatte T2 den Chip einsetzen lassen, als er ihn 2002 aufnahm. Nun kann er sein Glück kaum fassen: "Sobald ich sein Gesicht sah, wusste ich genau, wer er war", sagte er WPTV. "Er ist etwas älter geworden, genau wie ich."

Der pensionierte Polizist und der 18 Jahre alte Kater haben sofort wieder ihre Wellenlänge von früher gefunden: "Ich bin sehr aufgeregt, dass er wieder da ist. Wer weiß, wie lange er noch hier ist, aber selbst wenn er morgen stirbt, ist er dafür wenigstens nach Hause gekommen."

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epp
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?