Vorfall aus 2025
Weitere Festnahme in Zusammenhang mit Messerattacke an Holocaust-Mahnmal

Holocaust-Denkmal in Berlin
Das Holocaust-Denkmal in Berlin
© Markus Lenhardt / DPA

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Nach dem Messerangriff am Holocaust-Mahnmal gibt es eine neue Festnahme: Der 37-jährige Mann soll den bereits verurteilten Haupttäter in seinem Vorhaben bestätigt haben.

Nach einer islamistisch motivierten Messerattacke auf einen spanischen Touristen am Holocaust-Mahnmal in Berlin hat die Bundesanwaltschaft (GBA) heute einen mutmaßlichen Gehilfen des bereits verurteilten Täters festnehmen lassen. Der Syrer sei der Beihilfe zum versuchten Mord und zur gefährlichen Körperverletzung dringend verdächtig, teilte die oberste deutsche Anklagebehörde in Karlsruhe weiter mit. 

Dem 37-Jährigen wird zur Last gelegt, mit einem für die Tat schon verurteilten Syrer in Kontakt gewesen zu sein und ihn am Nachmittag vor der Tat zu dem Angriff ermutigt zu haben. Weitere Details wurden zunächst nicht mitgeteilt. Der Mann sollte noch am Vormittag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Opfer überlebte Angriff an Holocaust-Denkmal nur knapp

Der für den Angriff schon verurteilte Syrer hatte am Abend des 21. Februar 2025 den Touristen im Stelenfeld des Holocaust-Denkmals mit einem Messer attackiert und lebensgefährlich verletzt. Das Opfer überlebte nur knapp.

Dafür war er im März dieses Jahres vom Kammergericht Berlin zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Er wurde unter anderem wegen versuchten heimtückischen Mordes und der versuchten Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland schuldig gesprochen.

DPA
mod

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