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Mögliche Umweltkatastrophe Vor russischer Halbinsel Kamtschatka: Mysteriöses Tiersterben gibt Rätsel auf

Sehen Sie im Video: Vor russischer Halbinsel Kamtschatka – Mysteriöses Tiersterben gibt Rätsel auf.


An der Küste der russischen Halbinsel geschehen derzeit rätselhafte Dinge. Dort wurden wochenlang tote Tiere angespült: Robben, Kraken, Fische, Muscheln. Auf dem Wasser schwamm teilweise gelblicher Schaum. Und Surfer klagten über gereizte Augen, Übelkeit und Hautausschlag. Vieles deutet auf eine Umweltkatastrophe hin. Was sie verursacht hat, ist aber weiterhin unklar. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace und die russische Bundespolizei haben nun mit einer Unterwasserdrohne den Meeresboden erkundet. Auch dort bot sich ein Bild des Schreckens. Nur wenige größere Tiere hätten überlebt, so die Umweltschützer. Bereits in der vergangenen Woche hat die Bundespolizei Ermittlungen eingeleitet und Wasserproben genommen. Daran fanden Chemiker Phenol, sowie Stoffe, die auch in Öl vorkommen. Um welchen Stoff es sich genau handelt, steht bislang nicht fest. Verschiedene staatliche Stellen hatten zunächst abgewiegelt und spekuliert, ein Sturm, Vulkanausbrüche oder eine Algenblüte könnten für das Massensterben verantwortlich sein.
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An der Küste der russischen Halbinsel starben wochenlang Meerestiere, das Wasser war mit gelbem Schaum bedeckt. Umweltschützer versuchen herauszufinden, welcher Stoff die Tiere vergiftete.

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