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Video Airbus-Beschäftigte protestieren gegen Stellenabbau

Kaum eine Fluggesellschaft will sich aktuell mit neuen Flugzeugen belasten. Viele Maschinen bleiben ohnehin am Boden, der niedrige Ölpreis sorgt zudem dafür, dass sich spritsparendere Modelle nur langsam bezahlt machen. Manche Experten bezweifeln zudem, dass Passagiere nach Corona wieder eins zu eins zu alten Reisegewohnheiten zurückkehren. Flugzeugbauer Airbus will unter dem Eindruck des Einbruchs der Flugzeugnachfrage insgesamt 15.000 Arbeitsplätze abbauen. Beschäftigte von Airbus in Hamburg-Finkenwerder haben am Mittwoch gegen den Stellenabbau protestiert. 2.000 Stühle standen vor dem Werkstor, um auf die betroffenen Einzelschicksale hinzuweisen. Daniel Friedrich, Bezirksleiter Küste der IG Metall: "Wir befürchten, dass Airbus auf viele Maßnahmen, die sowieso geplant sind in Europa, die man schon immer mal durchsetzen wollte, jetzt den Corona-Stempel draufmacht. Das können wir nicht zulassen. Wir können und wollen, dass in Europa weiter die Zukunftschance von Luftfahrt stattfindet. Airbus muss hier bleiben und kann jetzt nicht Kapazitäten abbauen, die dann in Zukunft irgendwo anders aufgebaut werden. Und deswegen ist es in Europa wichtig, die Standorte zu erhalten und insbesondere natürlich auch an unseren Standorten hier in Deutschland", In Augsburg ließen Beschäftigte des Zulieferunternehmens Premium Aerotec rote Luftballons aufsteigen. Der französisch-deutsche Flugzeugbauer Airbus hat die Produktion von Verkehrsflugzeugen um 40 Prozent gedrosselt. Derzeit stehen viele fabrikneue Maschinen auf Halde, weil die Kunden sie wegen der Coronakrise nicht mehr abnehmen wollen.
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Der französisch-deutsche Flugzeugbauer will unter dem Eindruck des Einbruchs der Flugzeugnachfrage insgesamt 15.000 Arbeitsplätze abbauen.

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