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Video Anfälliges Gesundheitssystem: Peru steht vor zweiter Welle

Beschäftigte des Gesundheitswesens in Peru haben am Mittwoch ihre Arbeit niedergelegt, um auf den Straßen der Hauptstadt Lima höhere Löhne und eine Verbesserung der Umstände im Arbeitsalltag zu fordern. Ärzte, Krankenschwestern und weitere Mitarbeiter teilten mit, dass sie auf unbestimmte Zeit streiken werden, bis die Regierung das Budget erhöhe. Sie sagen, dass sie den Dialog mit dem Gesundheitsministerium gesucht hätten, dieser aber nie nach ihren Vorstellungen zustande gekommen sei. Ein Krankenhausmitarbeiter: "Wir haben vor vielen Tagen angekündigt, dass eine zweite Welle kommen wird, weil es einen Anstieg der Patienten auf den Intensivstationen um fast 50 Prozent gegeben hatte, bei allen Betten sogar um 100 Prozent. Die Gesundheitsministerin sagte jedoch, dass es ein kurzer Ausbruch gewesen sei. Wir sind in einer kritischen Situation mit vielen Patienten, die zum Teil nicht voll versorgt werden können." Einige Krankenhäuser in Peru arbeiten mit wenig Personal gegen die Pandemie an. Der Streik kommt inmitten neuer Ausgangsbeschränkungen, um die Verbreitung des tödlichen Coronavirus einzudämmen. Zu Beginn der Pandemie verzeichnete Peru eine der höchsten Sterblichkeitsraten der Welt, über 38.000 Todesfälle wurden in Verbindung mit dem Coronavirus gebracht. Bisher wurden rund eine Million positive Fälle verzeichnet.
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Krankenhausmitarbeiter legten am Mittwoch ihre Arbeit nieder, um für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen zu demonstrieren.

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