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Video Asteroid auf Kollisionskurs

Ein Asteroid auf Kollisionskurs mit der Erde. Bei einem Einschlag wären unzählige Menschen etwa durch Tsunami oder Feuer gefährdet. Nicht nur in Hollywood hält man ein solches Szenario für möglich, sondern auch in Darmstadt. Dort hat am Dienstag die Europäische Weltraumorganisation ESA ein Abkommen mit der NASA unterzeichnet, um zu erforschen, wie ein Objekt mit Kurs auf die Erde abgelenkt werden könnte. Herhalten soll für einen Test der Asteroid Dimorphos. Rolf Densing, ESA-Direktor "Die Menschheit war bisher Einschlägen durch Asteroiden und erdnahe Objekte schutzlos ausgeliefert. Und inzwischen haben wir sowohl die Technologie als auch den Wohlstand, um uns dagegen zu wehren. Die Nasa wird im nächsten Jahr starten zu diesen Zwillings-Asteroiden, und wird eine Sonde reinschießen. Das wird einen Krater erzeugen. Es wird Material ausgeworfen werden, und wir werden im Jahr 2024 hinterher fliegen und genau analysieren, was da passiert ist." Marco Fuchs, Raumfahrtunternehmen OHB "Dieser Asteroid ist ja keine Bedrohung für die Erde, er fliegt ja an der Erde vorbei. Aber es ist, wie gesagt, so, dass man üben will, wie so eine Ablenk-Mission, das muss sich vorstellen wie beim Billard. Und das will man natürlich übern, dass man dann auch sozusagen Gewehr bei Fuß wäre, wenn es mal einen Asteroiden gäbe, der wirklich direkt Kurs auf uns nimmt." Dimorphos hat einen Durchmesser von gerade einmal 160 Metern. Sollte die Mission erfolgreich verlaufen, wäre dies nach Angaben der ESA der erste Himmelskörper, der von einem menschlichen Raumschiff absichtlich verschoben wird.
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ESA und NASA wollen erforschen, wie ein Objekt mit Kurs auf die Erde abgelenkt werden könnte. Herhalten soll dafür der Asteroid Dimorphos.

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