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Video Baerbock will Kurzstreckenflüge überflüssig machen

Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock stoß mit ihrer Forderung nach einer Abschaffung von Kurzstreckenflügen auf viel Widerspruch. Die Bundesvorsitzende machte am Montag aber klar, dass das so gemeint war. "Weil ich sehr deutlich gemacht habe, dass es nicht um ein Verbot geht von Flügen. Das funktioniert überhaupt gar nicht, sondern dass wir den Ausbau der Bahn massiv vorantreiben müssen, dass sich Kurzstreckenflüge erübrigen." Dennoch ist es bei den Bürgerinnen und Bürgern ein Thema, wieso ein Flug nach Griechenland zum Beispiel günstiger sein soll, als eine Taxifahrt - zum Beispiel - durch Berlin. "Na ja, verboten - so extrem vielleicht, weiß ich nicht, aber ich finde auch, man soll es nicht machen. Man sollte schon eher mit der Bahn fahren." "Also ich finde, man sollte das einschränken, weil es nicht im Verhältnis steht zu den Preisen zur Bahn. Und sicherlich ist es eine Bequemlichkeit. Aber man sieht ja, was dann rauskommt im Grunde genommen." "An der Stelle ermüdet mich Wahlkampf. Wenn man da zu plakativ 'bist du Team Kurzstreckenflug oder bist du Team Fahrrad fahren' zum Beispiel, das ist mir zu plump eigentlich." Ein Verbot von Kurzstreckenflügen und massive Preiserhöhungen im Flugverkehr seien der Union zufolge hingegen ein falscher Ansatz in der Klimaschutzpolitik, sagte der Vizechef der Bundestagsfraktion Ulrich Lange (CSU). Es wäre unsozial, wenn der Flug in den Urlaub ein Privileg für Wohlhabende würde. Das sei mit der CDU/CSU nicht zu machen, so Lange.
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Die Grünen wollen die Deutsche Bahn massiv ausbauen, um Inlandsflüge überflüssig zu machen. "Das heißt, im Mittelpunkt muss der Ausbau der Bahn stehen", sagte Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock am Montag.

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