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Video Bäume umarmen: Hilfe bei coronabedingter Kontaktarmut

Vor den Toren Tel Avivs wird im Apollonia-Nationalpark ein Service Angeboten, der von großem Interesse sein könnte, wie Orit Steinfeld, Mitarbeiterin der Parkbehörde genauer erklärt: "In dieser unangenehmen Zeiten von Corona empfehlen wir allen Menschen rund um die Welt, in die Natur zu gehen, tief durchzuatmen, einen Baum zu umarmen, seine Liebe auszudrücken und Liebe zurückzubekommen." Zu den Personen, die es am eigenen Leib ausprobiert haben, gehört Barbara Grant, die kürzlich in dem israelischen Nationalpark die intime Nähe eines Baumes genossen hat: "Eines der schwierigsten Dinge an Corona ist, dass das grundlegendste menschliche Bedürfnis nach Verbindung, Berührung und Umarmung nicht gestillt werden kann. Abgesehen von meinem Partner kann ich zurzeit meine Kinder und meine Enkelkinder nicht umarmen. Aber die Natur ist wunderschön. Man drückt also seine Liebe zur Natur aus, indem man einen Baum umarmt. Und das tun wir." Zwar war in Israel die Kurve der Infektionen nach einer ersten Welle im Mai etwas abgeflacht. Jedoch stiegen die Zahlen Anfang Juli wieder. Das hat dazu geführt, dass die Regierung auch die Auflagen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wieder verschärft hat. So sind zum Beispiel nun Gesichtsmasken auch im Freien obligatorisch und jeder enge Kontakt mit älteren Verwandten sollte vermieden werden. Insgesamt wurden in dem Land rund 40.000 Fälle registriert mit etwa 360 Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus.
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In einem Nationalpark vor den Toren Tel Avivs kann man Bäume umarmen, das soll den Menschen helfen.

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