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Video BASF impft Mitarbeiter

Mitarbeiter von BASF warteten am Mittwoch in Ludwigshafen darauf, gegen Corona geimpft zu werden. Als erstes Unternehmen in Deutschland hat der Chemie-Konzern damit begonnen, ausgewählte Mitarbeiter zu impfen. Dafür wurde ein eigenes Impfzentrum eingerichtet. Mit Impfkabinen und Warte- und Ruheräumen. Angeboten wird zunächst der Impfstoff von BioNTech. Dabei handelt es sich um ein Pilotprojekt des Bundes mit dem Land Rheinland-Pfalz. Geimpft werde entsprechend der vom Land angegebenen Reihenfolge, sagt BASF-Vorstandsmitglied Michael Heinz: "Wir haben heute gestartet mit der sogenannten Impfgruppe 2. Das heißt Mitarbeiter mit Vorerkrankungen, dazu gehören allerdings auch Mitarbeiter, die Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen haben oder Kontaktpersonen von Schwangeren. Und die arbeiten wir jetzt erst einmal ab. Heute starten wir mit ca. 400 Mitarbeitern, werden das Ganze das sukzessiv erhöhen. Aber das kommt natürlich auch immer darauf an, wie viel Impfstoff uns zur Verfügung gestellt wird." Der Konzern geht davon aus, in den kommenden Wochen bis zu 4000 Beschäftigte impfen zu können. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen allerdings allein auf dem Areal in Ludwigshafen rund 39.000 Mitarbeiter. Entsprechende Impf-Pläne gibt es auch in anderen Großunternehmen. Dazu gehören Daimler, der Wohnungsbaukonzern Vonovia und die Allianz-Versicherung. Aus Sicht der deutschen Wirtschaft könnte das Impftempo deutlich gesteigert werden, wenn nach den Hausärzten auch die Betriebsärzte die Erlaubnis bekämen, die Beschäftigten in den Betrieben gegen Corona zu immunisieren.
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Als erstes deutsches Unternehmen hat BASF am Mittwoch damit begonnen, ausgewählte Mitarbeiter gegen Corona zu impfen.

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