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Video Bayer einigt sich im Glyphosat-Streit

Der deutsche Chemiekonzern Bayer hat sich im Streit um das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat in den USA auf einen Vergleich geeinigt. Dafür muss das Unternehmen allerdings tief in die Tasche greifen. Wie Bayer am Mittwoch mitteilte, werde man umgerechnet bis zu 9,7 Milliarden Euro bezahlen. Damit seien etwa drei Viertel der insgesamt 125.000 Klagen vom Tisch. Auch weitere Klagen zu anderen Unkrautvernichtungsmitteln sollen mit Vergleichen beigelegt werden. Glyphosat zählt weltweit zu den meist verwendeten Unkrautvernichtungsmitteln. Eine Krebsforschungsagentur hatte den Wirkstoff 2015 als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft. Außerdem soll es Wissenschaftlern zufolge zum Bienensterben beitragen. Der Konzern hatte die Vorwürfe stets zurückgewiesen und mitgeteilt, dass Zulassungsbehörden weltweit das Herbizid bei sachgemäßer Anwendung als sicher bewerten. Bayer will das glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel Roundup nun weiter ohne Einschränkungen verkaufen.
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Der Konzern verpflichtet sich, umgerechnet 9,7 Milliarden Euro zu bezahlen. Im Gegenzug sind drei Viertel der Klagen vom Tisch.

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