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Video Behörden ziehen Quarantäne-Graben um russisches Dorf

Das kleine Dorf Schuluta in Sibirien steht unter Quarantäne. Grund ist das Coronavirus und damit sich jeder an die Regeln hält, haben die Behörden einen Graben rings um die Ortschaft gezogen. Gemeindevorsteher Ival Alchejew sagt, die Maßnahme sei nötig gewesen. O-TON IVAL ALCHEJEW, GEMEINDEVORSTEHER: "Es gab Versuche, das Dorf zu verlassen oder hineinzufahren. Deshalb mussten wir zu diesem Mittel greifen und die Seitenstraßen und Wege entlang des Flusses unterbrechen, damit keine Autos mehr hinein oder heraus fahren können." Seit mehrere Dorfbewohner Mitte Juni an einem Schamanenritual teilgenommen hatten, macht das Coronavirus die Runde. Obwohl mehrere Dorfbewohner positiv getestet wurden, nehmen viele die Krankheit nicht ernst. O-TON ELGENSINA SCHALGANOWA, ANWOHNERIN: "Ich glaube das alles nicht. Man sollte doch zumindest ein paar Symptome haben, aber ich habe keine. Deshalb glaube ich es nicht." O-TON SVETLANA SCHALGANOWA, ANWOHNERIN: "Mein Mann ist gestorben, aber nicht an dem Virus. Er hatte einen Schlaganfall, aber die haben in den Totenschein geschrieben, dass er das Virus hatte. Das stimmt aber nicht." Auch wenn die Bewohner nicht überzeugt sind: Die Quarantäne bleibt in Kraft. Der einzige Zugang zum Dorf wird nun streng kontrolliert. Nur der Krankenwagen und Lebensmittellieferungen dürfen passieren.
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Dort war nach einem Schamanenritual Covid-19 ausgebrochen.

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