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Video Bergkarabach: Erstes Treffen in Moskau

Die verfeindeten Nachbarn Aserbaidschan und Armenien haben bei einem ersten Treffen in Moskau neue Schritte für einen Wiederaufbau der umkämpften Südkaukasus-Region Bergkarabach vereinbart. Die Zusammenkunft war auf Vermittlung von Kreml-Chef Wladimir Putin zustande gekommen. Das Treffen zwischen dem aserbaidschanischen Präsident Ilham Alijev, dem armenischen Regierungschef Nikol Paschinijan und Putin dauerte rund vier Stunden. Dabei sagte Putin: "Heute können wir mit Zufriedenheit feststellen, dass die trilateralen Vereinbarungen konsequent umgesetzt werden. Wir sind überzeugt, dass dies die notwendigen Voraussetzungen für eine langfristige und umfassende Beilegung des langjährigen Konflikts auf einer gerechten Grundlage schafft, was im Interesse der Menschen in Armenien und Aserbaidschan ist." Zwei Monate nach Ende der Kampfhandlungen um Bergkarabach betonten die drei Spitzenpolitiker, dass das Waffenstillstandsabkommen weitgehend eingehalten werde. Es seien aber noch nicht alle Punkte umgesetzt, sagte Paschinjan. Besonders die Frage armenischer Kriegsgefangener in Aserbaidschan sei schmerzhaft für sein Land. Aserbaidschans Staatschef Aliyev hatte nach dem Krieg den Sieg seines Landes gefeiert. Er warnte nun vor Versuchen Armeniens, die Ergebnisse infrage zu stellen. Aserbaidschan und Armenien streiten seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion vor rund 30 Jahren um Bergkarabach.
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Unter Vermittlung des russischen Präsidenten Putin vereinbarten die verfeindeten Nachbarn Aserbaidschan und Armenien neue Schritte für einen Wiederaufbau der umkämpften Südkaukasusregion Bergkarabach.

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