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Video Britischer Filmpreis: "Nomadland" räumt ab

Der US-amerikanische Film "Nomadland" war am Sonntag der große Gewinner bei der Verleihung der Bafta Awards, dem britischen Filmpreis, in der Londoner Royal Albert Hall. "Nomadland" zeigt die Protagonistin Frances McDormand in der Rolle einer Witwe, die ihren Wagen in ein Wohnmobil verwandelt und sich den Saison-Arbeitern in den USA anschließt. Das Werk gewann vier Preise, darunter den für den besten Film, für die beste Hauptdarstellerin und die beste Regie. Regie führte die gebürtige Chinesin Chloé Zhao, die damit die zweite Frau ist, die diesen Preis gewinnt. Die Preisverleihung fand wegen der Corona-Pandemie ohne Publikum statt und die Gewinner wurden per Video dazu geschaltet: "Danke Bafta. Wir wollen diese Auszeichnung den Nomaden in den USA widmen, die uns bereitwillig aufgenommen haben und mit uns ihre Träume geteilt haben sowie ihre Probleme und ihr großes Gefühl von Würde. Danke, dass wir so sehen konnten, dass das Altern ein schöner Teil des Lebens sein kann. Eine Reise, die wir feiern sollten. Denn wie wir die alten Personen behandeln, sagt sehr viel darüber aus, in was für einer Gesellschaft wir leben. Und das sollte besser werden. Danke noch mal an Bafta. Und hoffentlich sehen wir uns auf den weiteren Wegen." Mit dem Triumph bei den Bafta-Awards hat der Film "Nomadland" seine Favoritenrolle bei den in zwei Wochen stattfindenden Oscars weiter gefestigt.
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Mit dem Triumph bei den Bafta-Awards hat der Film "Nomadland" seine Favoritenrolle bei den in zwei Wochen stattfindenden Oscars weiter gefestigt.

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