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Video Bundesregierung und EU besprechen deutsche Präsidentschaft

Zum Auftakt der deutschen EU-Ratspräsidentschaft haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Vorsitzende der EU-Kommission Ursula von der Leyen am Donnerstag die wichtigsten Arbeitspunkte für die kommenden sechs Monate benannt. O-TON BUNDESKANZLERIN ANGELA MERKEL: "Wir wissen, dass Europa sich in der schwersten Situation sicherlich seiner Geschichte befindet. Das schlägt sich nieder, einmal durch das nach wie vor existente Virus. Das heißt, wir erleben jeden Tag, dass dieses Virus nicht verschwunden ist. Wir haben etwas besser gelernt, damit zu leben, aber auch mit Einschränkungen. Und wir sehen es an den Wirtschaftsdaten, die uns erreichen. Und das gilt für alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. In einer solchen Zeit ist der Zusammenhalt auf eine besondere Probe gestellt. [...] Ich glaube auch, dass die Verhandlungen natürlich sehr komplex sind, weil es um den Haushalt für sieben Jahre plus diesen Fonds für die nächste Generation geht. Der Präsident des Europäischen Rates führt intensive Konsultationen, die wir auch flankieren. Wir sind uns im Klaren, wo die Schwierigkeiten liegen. Aber alle wissen auch, dass es gut wäre, wenn wir im Juli zu einer Einigung kommen." O-TON EU-KOMMISSIONSPRÄSIDENTIN URSULA VON DER LEYEN: "Wir sind noch lange nicht auf einen gemeinsamen Nenner mit unseren britischen Freunden. Das heißt, wir müssen mit Hochdruck arbeiten. Aber wir müssen uns auch parallel zu den Verhandlungen auf jeden anderen Ausgang vorbereiten. Und in der Tat: Hier wollen wir ganz, ganz eng mit der deutschen Ratspräsidentschaft, mit dem deutschen Ratsvorsitz zusammenarbeiten." Vertreter der Bundesregierung und der EU hatten zuvor in einem ersten Treffen per Videoschalte die neue Ratspräsidentschaft besprochen.
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Per Videoschalte haben Brüssel und Berlin die Themen der nächsten Monate diskutiert.

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