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Video BVB-Coach: Fans nicht durch Zuschauer ersetzen

(HINWEIS: Dieser Beitrag wird ohne Sprechertext gesendet.) TRAINER BORUSSIA DORTMUND, EDIN TERZIC: "Ja, was soll man dazu sagen? Ich meine, ich war noch zu jung, als die Champions League eingeführt wurde. Ich weiß nicht, wie damals die Reaktion war, bezüglich Abschaffung Pokal der Pokalsieger oder Pokal der Landesmeister, wie es damals noch hieß. Das hab ich damals nicht mitbekommen. Ich bin halt so groß geworden, dass ich mir jetzt nichts anderes vorstellen kann als die Champions League. Und ich kann mir auch keinen Wettbewerb vorstellen, der mehr Emotion auslösen kann als die Champions League. Ich kann mir keinen Wettbewerb vorstellen, der eine coolere Hymne hat als die Champions League. Und ich weiß nicht. Also müssen sie sich sehr anstrengen. Oder wir müssen halt alle singen: Wir sind so super, dass das passt alles irgendwie nicht. Aber nochmals: Das liegt nicht in meiner Hand. Ich finde einfach nur, da sind jetzt zwei, zwei Fronten, die sehr stark sind. Einmal die starken Verbände und dann einmal die größten Klubs der Welt. Und ich finde, sie müssen eine Lösung finden. Und was hier nicht passieren darf, ist, die Fans zu ersetzen oder zu versuchen zu ersetzen durch Zuschauer. Wir dürfen die Emotionalität. Wir dürfen das, was den Fußball ausmacht, die Emotionalität, die Liebe zum Sport, die dürfen wir nicht verlieren. Und das ist der große Wunsch, den ich als Trainer äußern möchte. Aber die Entscheidung treffe ich nicht. Treffe ich wirklich nicht. Sondern das machen andere Leute, die sich da besser auskennen."
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Auf einer Pressekonferenz am Dienstag in Dortmund kommentierte auch BVB-Trainer Edin Terzic das umstrittene Projekt der Gründung einer Super League.

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