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Video Chef von Heimatschutzministerium in USA tritt zurück

Der Interimschef des US-Heimatschutzministeriums, Chad Wolf, tritt wenige Tage nach dem Sturm auf das Kapitol zurück. Er werde seinen Posten räumen, teilte das Ministerium am Montag mit. Sein Nachfolger werde Pete Gaynor, der früher Chef der US-Katastrophenschutzbehörde war. Wolf begründete seine Entscheidung mit "kürzlichen Geschehnissen". Die Erstürmung des Kapitols durch wütende Trump-Anhänger nannte er dabei aber nicht. Stattdessen erwähnte er Gerichtsstreitigkeiten um seine Befugnis, das Ministeramt kommissarisch auszuüben. Wolf hatte Trump jedoch schon vor Tagen kritisiert, aber damals noch erklärt, er wolle im Amt bleiben. Am Tag nach der Erstürmung des Kongresssitzes hatte der Republikaner den Präsidenten aufgefordert , die Vorgänge nachdrücklich zu verurteilen. Die Gewalt sei "tragisch und widerlich" gewesen. Die Gewalt am Kapitol hat die Furcht vor weiteren Ausschreitungen zu Bidens Amtseinführung am 20. Januar verstärkt. Dem Sender ABC zufolge hat die Bundespolizei FBI davor gewarnt, dass bewaffnete Demonstranten bereits am Samstag nach Washington reisen wollten, um eine Absetzung Trumps zu verhindern. Zudem seien ähnliche Proteste in den Hauptstädten aller 50 Bundesstaaten geplant. Eine Stellungnahme des FBI zu dem Bericht lag nicht vor. In Washington selbst sollen bis zu 15.000 Soldaten der Nationalgarde die Vereidigung sichern.
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Die Gewalt am Kapitol hat die Furcht vor weiteren Ausschreitungen zu Bidens Amtseinführung am 20. Januar verstärkt.

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