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Video Corona-Lage in Spanien verschärft sich

In Spanien hat sich die Lage rund um die stetig zunehmende Zahl von Coronavirus-Fällen in dem Land seit Wochen stark verschärft. Besonders in der Hauptstadt Madrid ist man besorgt. Dazu die Staatssekretärin des spanischen Gesundheitsministeriums, Silvia Calzon, am Donnerstagabend: "Zuallererst ist es in diesem Zusammenhang unsere Pflicht klarzumachen, dass die Gesamtzahl von Covid-19-Fällen tatsächlich immer stärker steigt. Diese tägliche Zunahme der Fälle ist etwas, das uns extrem beunruhigt und dass uns dazu veranlasst, unsere Arbeit noch weiter zu intensivieren." Ein Drittel der aktuellen Coronavirus-Fälle wurde in der spanischen Metropole Madrid festgestellt. Die meisten davon in Gegenden mit hoher Bevölkerungsdichte und bei Personen mit niedrigem Einkommen im Süden der Hauptstadt. Hier einige Stimmen von Anwohnern in Puente de Vallecas, einem der stark betroffenen Gebiete: MARI PAZ GONZALEZ: "Der öffentliche Gesundheitsdienst ist hier so langsam, dass wir auf der Straße warten müssen und wir stehen alle dicht beieinander in der Schlange." CARMEN IBARRA: "Sobald man diese Brücke überquert, ändern sich die Dinge. Sobald man sie überquert, verändert sich die Nachbarschaft." MARI PAZ GONZALEZ: "Wir werden hier einfach im Stich gelassen." Das Gesundheitsministerium registrierte am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden rund 4.500 Neuinfektionen, davon gut 1.600 in Madrid. Insgesamt werden damit offiziellen Angaben zufolge 625.650 Fälle verzeichnet - die höchste Anzahl in Westeuropa, sowie rund 30.400 Todesopfer im Zusammenhang mit Corona. Besonders in den vergangen zwei Wochen ist die Zahl der verstorbenen Personen auf 50 bis 60 pro Tag angestiegen, nachdem sie im Juli noch einstellig gewesen war.
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Besonders in den vergangen zwei Wochen ist die Zahl der verstorbenen Personen auf 50 bis 60 pro Tag angestiegen - nachdem sie im Juli noch einstellig gewesen war.

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