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Video Corona-Proteste in den Niederlanden und Deutschland

In den Niederlanden ist es die zweite Nacht in Folge zu Ausschreitungen bei Protesten gegen die Corona-Maßnahmen gekommen.Hier Amsterdam kamen mehrere tausend Demonstranten zu einem Protestmarsch zusammen, obwohl die Kundgebung von den Organisatoren nach den gewaltsamen Ausschreitungen in Rotterdam am Abend zuvor abgesagt worden war. "Ich denke, heute sind ungefähr 300 Menschen hier am Museumsplatz. Es ist wichtig, heute hier zu sein, gerade nach dem, was in Rotterdam geschehen ist. wo auf Menschen geschossen wurde. Das ist für mich inakzeptabel", so dieser Demonstrant. Am Freitagabend waren in Rotterdam Proteste gegen die Corona-Beschränkungen eskaliert. Autos waren in Brand gesetzt, Polizisten mit Feuerwerkskörpern und Steinen beworfen worden. Die Polizei feuerte Warnschüsse ab und setzte Wasserwerfer ein. Drei Demonstranten wurden den offiziellen Angaben zufolge durch Schüsse verletzt. 51 Menschen wurden festgenommen, davon waren rund die Hälfte Jugendliche. Justizminister Ferd Grapperhaus sprach von extremer Gewalt gegen Polizei und Feuerwehr. Nach Aufrufen in sozialen Medien zu Krawallen im Anschluss an die gewaltsamen Proteste in Rotterdam war die Polizei auch in mehreren anderen Großstädten stark präsent. Allerdings kam es diesmal insgesamt zu weniger Gewalt und nur wenigen Festnahmen, wie niederländische Medien berichteten. Auch anderswo in Europa gingen Demonstranten auf die Straße. In Frankfurt zogen rund 15000 Gegner von Corona-Maßnahmen durch die Stadt. Ziel der Demonstration war das österreichische Konsulat. Österreich hatte am Freitag einen Lockdown sowie eine Impfpflicht ab Februar beschlossen. Dagegen demonstrierten am Wochenende in Wien Zehntausende Menschen.
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In mehreren europäischen Ländern sind auch am Samstag Menschen auf die Straße gegangen, um gegen eine mögliche Impfpflicht und gegen andere Coronamaßnahmen zu demonstrieren.

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