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Video Coronavirus: 2:0 für Carmen Hernandez

Carmen Hernandez ist dem Tod gleich zweimal von der Schippe gesprungen. In dieser Woche durfte die 104-Jährige ein Krankenhaus in der kolumbianischen Stadt Tunja verlassen, unter dem Beifall des Klinikpersonals. 21 Tage hatte sie auf einer Intensivstation gegen die Folgen ihrer Covid-19-Erkrankung gekämpft - und erneut gewonnen. Denn die Hochbetagte hatte sich schon einmal mit dem Coronavirus angesteckt, das war im Juni 2020. Damals hatte man sie noch in ihrem Seniorenheim behandelt. Nach ihrer ersten Impfung im Februar dieses Jahres dann, wurde sie Anfang März erneut positiv getestet. "Unsere Ärzte haben ihren Fall als Wiederansteckung klassifiziert", so der Leiter der Universitätsklinik. "Sie hat sich glücklicherweise gut erholt. Das war vorbildliche Arbeit des gesamten Teams, auch bei der Beatmung. Wir können einen Sieg verbuchen. Die Patientin verlässt uns bei bester Gesundheit." Mit 104 Jahren gilt Carmen Hernandez als besonders anfällig für die Auswirkungen einer Infektion. Dennoch bescheinigen ihr die Ärzte außergewöhnliche Widerstandskraft. Ein drittes Mal wird sie sich - hoffentlich - nicht anstecken können.
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Die 104-Jährige aus Kolumbien hatte sich bereits zum zweiten Mal angesteckt. Die Behandlung ihrer Covid-19-Erkrankung in einem Krankenhaus ist nun überstanden.

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