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Video Debatte um Aufnahme von Geflüchteten

HINWEIS: DIESER BEITRAG WIRD OHNE SPRECHER GESENDET. O-TON VON HORST SEEHOFER (CSU), BUNDESINNENMINISTER: "Ich kenne heute keinen, den ganzen Tag habe ich keinen Menschen - in der SPD, in der CDU/CSU getroffen, wo nicht der Wille vom Herzen her total vorhanden ist. Das Problem ist immer, wir sind nicht unendlich zu allem in der Lage. Also für alle Schicksale, die es überall in der Welt gibt. Es schmerzt, aber es ist nicht aus der Welt zu räumen." O-TÖNE VON OLAF SCHOLZ (SPD), VIZEKANZLER: "Jetzt setzt sich das fort, indem wir sicherstellen, dass 1553 Familienangehörige, die bereits anerkannt sind, die Inseln verlassen können. Und ist es dann auch ermöglicht, dass wir Entspannung auf der konkreten Situation in Moria bekommen." O-TÖNE VON SASKIA ESKEN (SPD) BUNDESVORSITZENDE: "Wir sind aber weiterhin der Überzeugung, dass es gelingen wird, mit einigen europäischen Partnern, nicht mit allen, zu einer guten Lösung zu kommen." O-TÖNE VON OLAF SCHOLZ (SPD), VIZEKANZLER: "Es kann ja nicht so sein und bleiben, dass praktisch von Fall zu Fall, von Mal zu Mal irgendwelche Regelungen gefunden werden. Das ist notwendig, das ist richtig, und so muss man das machen. Aber eigentlich brauchen wir etwas, das als generelles Konzept von allen miteinander vereinbart ist." O-TON VON KATRIN GÖRING-ECKARDT (GRÜNE), BUNDESFRAKTIONSVORSITZENDE: "Ich will dazu eins sagen, diese Zahl 1500 ist auch nichts weiter als ein weiteres Alibi. Hier geht es offensichtlich auch nicht vor allen Dingen um Menschen, die jetzt auf Lesbos sind und die dort dringend evakuiert werden müssen, sondern offensichtlich geht es um welche, wo der Asylantrag schon genehmigt ist." O-TON RALPH BRINKHAUS (CDU), BUNDESFRAKTIONSVORSITZENDER: "Es geht um Menschen und nicht um Nummern. Und das ist genau das Entscheidende. Wer jetzt einfach irgendwelche Zahlen in den Raum hinein wirft, der wird der Situation nicht gerecht. Und deswegen geht es darum, dass wir wirklich definieren, um wen geht es, wer ist besonders hilfsbedürftig, wer muss evakuiert werden aus dieser Situation heraus und wer nicht? Und deswegen geht es hier nicht darum, 10 Menschen mehr oder 100 weniger, sondern es geht darum, diese Gruppe entsprechend zu definieren. Das ist uns als Unionsfraktion sehr, sehr wichtig." O-TON MARKUS SÖDER (CSU), MIISTERPRÄSIDENT BAYERN: "Was Österreich betrifft. Ich bin doppelt enttäuscht, doppelt enttäuscht. Zum einen bin ich darüber enttäuscht, dass Österreich zumindest nicht einmal ein symbolisches Signal setzt. Österreich profitiert so viel von den europäischen Unterstützungen, so viel. Und es wäre jetzt wirklich auch mal ein Beitrag in so einer Situation, mal ein bisschen auch von einer sehr starken Grundsatzhaltung ein bisschen sich hin zu mehr Herzlichkeit zu erwähnen."
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Auf Bundesebene äußerten sich am Dienstag fast alle Parteien zur Debatte um die Aufnahme von weiteren rund 1500 Menschen aus dem abgebrannten Lager Moria.

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