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Video Der Biber ist zurück in England

Dies sind die ersten Biber, die seit über 400 Jahren in England wieder in freier Wildbahn leben und sich dort auch vermehren durften. Und nun gab es von der britischen Regierung auch grünes Licht, dass sie weiter bleiben dürfen. Denn ein fünfjähriger Versuch hat gezeigt, dass ihre Dammbautätigkeiten gut für Tiere und Menschen sind. Die britische Umweltministerin Rebecca Pow kürzlich in Devon: "Wenn Sie wollen, dass ein vielfältigerer Lebensraum mit unserer Landwirtschaft und unserer nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion Hand in Hand geht, dann sind die Systeme der Biber, eine mögliche Antwort - und Bauern könnten dafür bezahlt werden, dass sie die Biber auf ihrem Land haben." Die halb aquatischen vegetarischen Säugetiere wurden in Großbritannien vor mehr als vier Jahrhunderten bis zur Ausrottung gejagt, weil die Menschen ihr Fleisch, ihr Fell und ein fetthaltiges Sekret haben wollten, das in der Medizin und in Parfüms verwendet wurde. Doch 2013 wurde eine Familie von Bibern am Fluss Otter in Devon, in einer ländlichen Grafschaft im Südwesten Englands, entdeckt. Es war nicht klar, woher die Biber stammten, und zunächst drohte ihnen die Vertreibung. Doch stattdessen durften sie fünf Jahre lang unter der Leitung der Wohltätigkeitsorganisation Devon Wildlife Trust bleiben, die ihr Verhalten und ihre Auswirkung auf die Umwelt untersuchte. Und die Ergebnisse zeigten, dass auch andere Lebewesen wie zum Beispiel Fische, Insekten und Vögel von der Anwesenheit der Biber profitierten.
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Nach einem fünfjährigen Test, hat die Regierung beschlossen, dass die Biber bleiben dürfen. Sie waren vor rund 400 Jahren nahezu ausgerottet worden.

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