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Video Deutsche Bank muss 133 Millionen Euro Strafe zahlen

Die Bankenaufsicht von New York hat die Deutsche Bank zu einer Geldstrafe von umgerechnet 133 Millionen Euro verdonnert. Ein Grund seien die Geschäfte des Geldinstituts mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Der 63-jährige hatte sich im vergangenen Jahr in Untersuchungshaft das Leben genommen, nachdem er wegen erneuter Vorwürfe des Kindesmissbrauchs festgenommen worden war. Bereits 2008 hatte sich der Hedgefonds-Manager schuldig bekannt, eine Minderjährige zur Prostitution gezwungen zu haben, er erhielt dafür eine 18-monatige Haftstrafe. Obwohl die Bank Epsteins kriminelle Vergangenheit gekannt habe, habe sie es versäumt, verdächtige Transaktionen in Millionenhöhe aufzudecken oder zu verhindern, so die Bankenaufsicht. Konzernchef Christian Sewing schrieb am Dienstag an die Mitarbeiter, es sei ein Fehler gewesen, dass Epstein als Kunde aufgenommen worden sei. Alle sollten ihren Beitrag leisten, dass sich so etwas nicht wiederhole. Auch im Umgang mit der Danske Bank Estonia und der Federal Bank of the Middle East, die beide im Zentrum von Geldwäscheskandalen stehen, wirft die Bankenaufsicht der Deutschen Bank Fehler vor. Die Deutsche Bank war in den vergangenen Jahren in diverse Geldwäscheskandale verwickelt. Daraufhin hatte sie nach eigenen Angaben fast eine Milliarde Dollar in die Verbesserung ihrer Kontrollen investiert und ihre Abteilung für die Bekämpfung der Finanzkriminalität aufgestockt.
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Grund sei die Geschäftsbeziehung zu dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein und die Verbindung zu zwei weiteren Banken, die in Geldwäscheskandale verwickelt sind.

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