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Video Dezember-Maßnahmen: Bürger sind geteilter Meinung

Was die Menschen in der Frankfurter Innenstadt am Donnerstagmorgen von der Verlängerung und teilweisen Verschärfung der Corona-Maßnahmen im Dezember halten: "Ich bin der Meinung, es müsste viel strenger sein, viel, viel strenger. Ich sehe nicht, dass das irgendwie in den Griff zu kriegen ist im Moment." "Ich würde gerne die Maßnahmen verstehen. Ich verstehe die einfach nicht. Das ist das einzige. Ich verstehe einfach nicht, was hier gerade passiert." "Ja, ich stehe hinter denen. Also ich finde, die Maßnahmen, die sie getroffen haben, finde ich vernünftig." "Weil wenn wir sehen in anderen Länder, es gibt noch mehr Patientinnen und Tote und das ist für uns gut hier dass wir so halten." "Halt wenigsten ein bisschen Lockerung hat. Aber das haben wir auch leider nicht. Silvester wird auch wieder nur zu Hause. Man kann nichts machen." "Die Regierung sollte sich mal überlegen, wie die Bevölkerung motiviert werden soll. Und ich finde, es fehlt an Aufklärung und Information." Zur Verlängerung der Maßnahmen, vorerst bis zum 20. Dezember, äußerte sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstagmorgen im Parlament: "Was im übrigen ein sogenannter Lockdown tatsächlich ist und was ihn tatsächlich umfasst, das sehen wir bei uns nicht. Da können wir uns glücklich schätzen. Allerdings, das will ich auch sagen, sehen wir inzwischen bei einigen unserer Nachbarländer auch deutlich fallende Zahlen in einem sehr hohen Tempo." Wunschenswert sei es, aus eine Inzidenz von "unter 50" zu kommen. Mit den seit dem 2. November geltenden Einschränkungen sei zwar das Schlimmste - wie die Überforderung des Gesundheitssystems - verhindert worden. Die "dringend notwendige Trendumkehr" sei laut Merkel aber noch nicht erreicht. Das Robert-Koch-Institut meldete am Donnertag über 22.000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland und damit in etwa so viele wie vor einer Woche sowie weitere 389 Tote. Die Sieben-Tage-Inzidenz hatte das RKI am Mittwoch mit 139,6 angegeben. Laut Merkel sei es absehbar, dass die geltenden Einschränkungen in den allermeisten Teilen Deutschlands bis mindestens Anfang Januar anhalten würden.
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In Frankfurt äußerten sich Menschen am Donnerstagmorgen zu der Verlängerung und teilweisen Verschärfung der Maßnahmen bis mindestens 20. Dezember.

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