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Video DRC: Mindestens 50 Tote nach Grubenunglück

In der Demokratischen Republik Kongo sind am Freitag mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. Sie hatten in einer selbst gegrabenen Mine nach Gold gesucht, als die Stollen plötzlich einstürzten und die Bergleute unter sich begruben. Dieser Mann überlebte, weil er die Mine in letzter Minute verlassen hatte. Auch sein Bruder ist unter den Opfern. O-TON KINYENYE FURAHA, ÜBERLEBENDER: "Es begann nach einem Starkregen, dann rannte ein Kind herüber und sagte, dass das Wasser in der Mine angestiegen war und es keine Überlebenden gegeben habe. Als wir zur Grube kamen, war alles voll mit Wasser. Da verlor ich das Bewusstsein." Grubenunglücke sind ein großes Problem in der Region. Alleine im vergangenen Jahr starben fast sechzig Menschen durch Erdrutsche in Minen. Viele Menschen suchen unter primitivsten Bedingungen nach Gold oder anderen Bodenschätzen, um sich einen Lebensunterhalt zu sichern. Die selbstgegrabenen Stollen und Gruben sind oft instabil und stürzen bei Regen ein.
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Die Bergleute hatten in selbstgegrabenen Stollen nach Gold gesucht, als die Erde über ihnen zusammenstürzte.

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