VG-Wort Pixel

Video DRK braucht mehr Blutspenden

Das Rote Kreuz sucht bundesweit mehr Blutspender. Nicht nur wegen der Urlaubszeit, sondern auch Corona-bedingt seien laut Pressesprecherin Kerstin Schweiger im Schnitt nur drei Prozent der Menschen bereit, Blut zu spenden. Im brandenburgischen Gesundheitsministerium in Potsdam fand am Dienstag ein öffentlicher Blutspende-Termin statt. Auch zahlreiche Mitglieder der Landesregierung wollten mit einer eigenen Blutspende unterstützen. "Für den Blutspendedienst Nord-Ost hier in Brandenburg und Berlin kann ich sagen: Wir haben wirklich in den letzten Wochen Zusatztermine angesetzt. Wir haben alle Kapazitäten ausgeschöpft zusammen mit den Menschen, die gespendet haben. Und wir möchten, dass es so bleibt, und bitten alle herzlich, die kommenden Termine aufzusuchen, sich vorab zu informieren." Wichtig sei, dass das Blut regelmäßig fließe, erklärte Schweiger, denn die kurze Haltbarkeit der Blut-Präparate führe dazu, dass sie von den Kliniken auch schnell wieder aus den Lagern abgerufen werden. "Eine klassische Blutkonserve aus den roten Blutkörperchen ist etwa sechs Wochen einsetzbar. Aber da gibt es zum Beispiel ein anderes Präparat, die Thrombozyten, die wir ebenfalls aus der Vollblutspende gewinnen. Die sind nur bis zu fünf Tagen haltbar." Einziges Ausschlusskriterium für geeignete Spenderinnen und Spender sei, neben den allseits bekannten Kriterien, keine Covid-19-Symptome haben zu dürfen. Zudem werde mit umfassenden Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen bei den Blutspendeterminen dafür gesorgt, dass sich jeder sicher fühlen könne.
Mehr
Nur drei Prozent der Bundesbürger sei laut DRK-Angaben bereit, zu spenden. Eine klassische Blutkonserve aus den roten Blutkörperchen ist nur etwa sechs Wochen einsetzbar.

Wissenscommunity


Newsticker