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Video Eine Million Corona-Tote weltweit

Es ist ein düsterer Meilenstein für die Welt: Seit dem ersten gemeldeten Fall in China sind mittlerweile eine Million Menschen an oder mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Mehr als 33 Millionen Menschen in mehr als 210 Ländern sind mit COVID-19 infiziert worden. Die Zahl der Todesfälle durch im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehende Krankheiten hat sich seit dem Sommer verdoppelt. Vor drei Monaten lag der Stand bei einer halben Million Toten. In den Vereinigten Staaten, Brasilien und Indien gibt es die meisten Opfer, diese Länder stehen für fast die Hälfte aller COVID-19-Todesfälle auf der Welt. Mehr als ein Drittel entfällt auf Lateinamerika. Binnen 24 Stunden sterben weltweit fast fünfeinhalbtausend Menschen an oder mit dem Coronavirus. Dies entspricht beispielsweise etwa 340 während der Dauer eines Fußballspiels von 90 Minuten. Indien ist das jüngste Epizentrum der Pandemie. Die 1,4-Milliarden-Nation wird die USA als das Land mit den meisten Fällen voraussichtlich bis Ende des Jahres überholen. Wenige Wochen vor Beginn der Grippesaison hat die WHO auch vor einer besorgniserregenden Ausbreitung in Westeuropa gewarnt. Europa ist für fast ein Viertel der durch das Virus verursachten Todesfälle verantwortlich. Die hohe Zahl der Verstorbenen hat auch zu einer Veränderung von Bestattungsriten geführt. Leichenhallen und Bestattungsinstitute sind vielerorts überfüllt. Behörden und Freiwillige mussten Überstunden machen, um Gräber auszuheben und zusätzliche Begräbnisstätten zu erschließen.
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Die Zahl der Todesfälle durch im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehende Krankheiten hat sich seit dem Sommer verdoppelt.

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