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Video Einsatz am Telefon

Der Hauptgefreite Schlickmann hat momentan viel zu tun. Er ist derzeit im Gesundheitsamt Dortmund eingesetzt. Sein Aufgabe: Die Kontaktnachverfolgung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Er soll helfen, Personen ausfindig zu machen, die sich möglicherweise mit dem Coronavirus infiziert haben. Insgesamt sind es 40 Soldatinnen und Soldaten die das Gesundheitsamt im Kampf gegen die steigenden Corona-Zahlen unterstützen. Sie arbeiten in zwei Schichten, von 7 bis 20 Uhr. Die Aufgabe sei eine ziemliche Herausforderung, sagt diese Obergefreite: "Es ist schon ziemlich aufwendig, gerade da wir, gerade wenn wir fertig sind, mit dem einen Telefonat, da machen wir eben die Email fertig. Und dann geht es sofort weiter. Dann haben wir die nächste Kontaktperson, die wir anrufen müssen. Das heißt also, dass es körperlich nicht aufwendig, aber für den Kopf schon ein relativ hoher Anstrengungswert, den man hat." Seit die Infektionszahlen in Dortmund steigen, stößt die Stadt bei der Nachverfolgung der Kontaktpersonen an ihre Kapazitätsgrenzen. Die Hilfe der Bundeswehr nehme er deswegen gerne an, sagt der Leiter des Gesundheitsamtes Frank Renken: " Sehr gut. Wir sind - ich glaube - gegenseitig sehr zufrieden. Ad 1, ich sage mal zwischen dem Anfordern und der Einarbeitung sind zwei bis drei Tage vergangen, und bis die Soldatinnen und Soldaten hier gearbeitet haben, sind ganze vier Tage vergangen. Und sie haben uns geholfen, einen bis dahin vorhandenen enormen Rückstau sehr schnell abzuarbeiten." Renken glaubt, dass er möglicherweise noch länger auf die Hilfe der Bundeswehr angewiesen sein könnte. Die Infektionszahlen sprechen dafür: Am Mittwochnachmittag wurden in Dortmund zum ersten Mal mehr als 100 tägliche Neuinfektionen gemeldet.
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Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr helfen seit einigen Tagen im Dortmunder Gesundheitsamt bei der Nachverfolgung der Corona-Kontakte.

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