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Video Einzelhandel fordert sofortige Öffnungsstrategie

O-Ton Stefan Genth, HDE-Hauptgeschäftsführer: "Die Konferenz der Kanzlerin mit den Länderchefs heute ist natürlich eine der entscheidendsten eigentlich in dieser Phase der Pandemie, die uns alle ja sehr massiv trifft, insbesondere den zwangsgeschlossenen Einzelhandel, die Modegeschäfte in den Innenstädten. Da gibt es eine hohe Erwartungshaltung eigentlich an die heutigen Entscheidungen. Bisher sind wir enttäuscht von den Vorlagen, die ja auch schon in den Medien sind, die wir auch schon vorliegen haben, weil nach diesen Beschlüssen heute keine Öffnungsstrategie, sondern weiterhin nur eine Schließungsstrategie zu erwarten ist. Denn bis Ostern tut sich erst einmal gar nichts. Worauf wir sehr setzen, ist natürlich das Thema Teststrategie. Wir sehen, dass das Impfen alles viel zu lange dauert, viel zu schleppend ist. Deshalb brauchen wir schnell eine Ergänzung durch eine wirkliche Teststrategie. Da ist die Bundesregierung, der Staat aber auch verpflichtet, jetzt eben kostenfreie Zugänge für Schnelltests für uns alle eben zu gewährleisten, wie das auch in anderen Ländern längst schon der Fall ist. Wir fürchten, dass mindestens 50.000 Geschäfte in den Innenstädten verschwinden werden. Wenn der Lockdown noch länger anhält und die Wirtschaftshilfen nicht in der Höhe kommen, dann kann die Zahl noch höher sein. Unsere aktuelle Umfrage sagt, dass über 60 Prozent der Innenstadt-Händler sagen, dass sie dieses Jahr nicht überstehen können, wenn es jetzt keine zeitnahe Öffnung und keine Wirtschaftshilfen gibt. Insofern ist die Lage in den Innenstädten sehr dramatisch."
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Der Handelsverband HDE kritisiert, dass der Corona-Lockdown Medienberichten zufolge grundsätzlich bis zum 28. März verlängert werden soll.

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