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Video Einzelhandel schlägt Alarm

HINWEIS: Dieser Beitrag wird ohne Sprechertext gesendet. O-Ton Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer Handelsverband Deutschland: "Bei großen Teilen des geschlossenen, vom Lockdown betroffenen Einzelhandels, ist die Lage sehr dramatisch. Viele Unternehmen, gerade in Modehandel, wissen nicht mehr, wie sie ihre Geschäfte vor der Insolvenz retten sollen. Und unsere Unternehmen brauchen jetzt, erwarten jetzt, das angekündigte Konzept für eine sichere und gerechte Öffnungsstrategie. Und in der Folge sehen sich mehr als die Hälfte der vom Lockdown betroffenen Einzelhandelsunternehmen ohne entsprechende staatliche Hilfen im Jahr 2021 in absoluter Insolvenzgefahr. Bezogen auf den Innenstadthandel ist die Lage noch dramatischer. Hier liegt der Wert bei 60 Prozent. Das sind, wie gesagt, dramatische Ergebnisse, die deutlich machen, dass jetzt eine passgenaue und schnelle staatliche Unterstützung und vor allen Dingen auch eine Öffnungsperspektive erforderlich ist. Sonst wird in vielen, vielen Innenstädten in den kommenden Wochen eher das Licht ausgehen. Wir sehen, dass bei sinkenden Infektionen dann mehr möglich sein muss. Wir brauchen jetzt den Einstieg in den Ausstieg. Wir brauchen eine realistische Perspektive auf ein baldiges Ende des Lockdowns. Ansonsten wurden Mitte Dezember viele zehntausende Ladentüren zum letzten Mal auf und abgesperrt."
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Der deutsche Einzelhandel pocht vor den neuen Corona-Beratungen von Bund und Ländern auf schnelle Hilfen und Öffnungskonzepte für die geschlossenen Läden.

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