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Video Elon Musk zu Gast in Brandenburg: "Es könnte weniger Bürokratie geben"

Vorort bei der Tesla-Fabrik-Baustelle im brandenburgischen Grünheide. Gestatten: Elon Musk. Hier wurde er zunächst von einem Fan in den Himmel gelobt. Eine Papierfigur von sich selber zu unterzeichnen habe er noch nie gemacht, sagt er. Danach ein etwas genervter Blick in die Kamera. Ob es Probleme mit der Produktion in Deutschland gebe, wird er fragt. "Ich denke, wir machen ganz gute Fortschritte, sie können es selbst sehen. So weit, so gut." Wann man mit der Produktion beginnen könne, lautet die nächste Frage. "Ich denke, hoffentlich Ende des Jahres. Es ist schwierig, es präzise vorherzusagen. Weil du nur die Autos bauen kannst, wenn alle Teile da sind. Zu 99 Prozent steht alles." Die Bürokratie sei doch bestimmt nervig, so die Journalistin. "Ich denke, es könnte weniger Bürokratie geben, das wäre besser." Wenn es immer mehr Regeln gebe, könne man am Ende gar nichts mehr machen, so der 49-Jährige. Zuletzt war der Tesla-Chef vor einem halben Jahr vor Ort. Offizielle Termine mit Politikern gab es dieses Mal nicht. Im Gegensatz zu früheren Plänen hat der weltgrößte Elektroautobauer, der in Grünheide sein erstes Werk in Europa baut, inzwischen angekündigt, die Autofabrik um eine Anlage zur Batterieherstellung erweitern zu wollen. Der ursprünglich für Sommer geplante Produktionsstart ist damit endgültig nicht mehr zu halten. Vorgesehen ist, dass in Grünheide jährlich bis zu 500.000 Autos vom neuen SUV Model Y über die Bänder rollen. Dafür benötigt der US-Konzern aber eine endgültige Baugenehmigung - für die Autofabrik wie auch die Batterieherstellung. Bisher ist nicht absehbar, wann und ob diese erteilt wird. Aktuell agiert Tesla nur auf Basis von vorläufigen Baugenehmigungen. Laut einer Sprecherin der zuständigen Genehmigungsbehörde, dem Landesamt für Umwelt (LfU), ist davon auszugehen, dass aufgrund der Änderungen eine erneute Bürgerbefragung erforderlich wird.
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Der 49-jährige Tesla-Chef gab bekannt, dass die Produktion am Standort Grünheide bei Berlin voraussichtlich Ende des Jahres losgehen könne.

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